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26.02.2013  |  00:00 Uhr

Zum Papst: "Es wird sehr emotional"

Waginger Hans Wembacher mit Traunsteiner Stadtkapelle und Gebirgsschützen bei der letzten Audienz am Mittwoch

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Von Karlheinz Kas

Waging/Rom. Gestern brachte Hans Wembacher seine Lederhose in Ordnung. Ein Knopf musste noch angenäht werden, schließlich will der Waginger Reiseunternehmer am Mittwoch ordentlich in bayerischer Tracht zur letzten Audienz von Papst Benedikt XVI. erscheinen. 250 Personen bringt er ein letztes Mal zum oberbayerischen Papst, darunter die Traunsteiner Stadtkapelle und die Chiemgauer Gebirgsschützen. "Es wird noch einmal sehr emotional", sagte er gestern, einen Tag vor der Abreise.

Hans Wembacher war in den letzten acht Jahren immer dabei wenn Großereignisse mit Benedikt XVI. anstanden. Ob Inthronisierung, Weltjugendtag in Köln, 80. Geburtstag, 60. Priesterjubiläum, Verleihung des Traunsteiner Ehrenrings, der Ehrenbürgerwürde von Traustein oder Tittmoning – Wembachers Gäste saßen in vorderster Reihe. Das gilt auch für rund 230 Audienzen. Rund 15 000 Menschen – die meisten aus dem Chiemgau – hat der Waginger zum Papst gebracht.

"Natürlich geht ein Kapitel zu Ende, aber der Pilgertourismus wird nicht abebben. Ganz im Gegenteil, zunächst einmal wird ein neuer Papst noch mehr Pilger anziehen", sagt der Waginger Unternehmer und verweist auf Konklave, Papstwahl, die Neuinstallierung und die Osterzeit. "Rom wird in den Schlagzeilen bleiben", versichert der 60-Jährige. Natürlich werde er nach der BenediktZeit Rom und den Vatikan weiter im Angebot haben. "Rom ist die Stadt der Städte, die muss jeder einmal erlebt haben."

Mit fünf Bussen startet Wembacher heute Morgen. Die Rückkehr erfolgt am Donnerstag gegen 20 Uhr. Und dann wird schon die nächste Feier im Vatikan vorbereitet, denn Wembacher wird zusammen mit der Schweizer Garde und Monsignore Thomas Frauenlob, dem "Päpstlichen Ehrenkaplan", am 19. März den Josefitag feiern. Wembacher wird dazu die Weißwürste und das Bier aus dem Chiemgau liefern. Frauenlob war bis 2006 Leiter des Erzbischöflichen Studienseminars St. Michael in Traunstein, ehe er dem Ruf des Papstes in den Vatikan folgte und seither eng mit Wembacher kooperiert.

Für den Papst-Rücktritt hat Wembacher vollstes Verständnis: "Für mich ist klar, dass der Heilige Vater bei nachlassender Kraft sagt, er kann das Amt, so wie er es ausgeübt hat, nicht mehr ausführen. Das ist eine vernünftige Entscheidung", erklärt der Waginger. Er habe in letzter Zeit Benedikt auch angemerkt, dass seine Kräfte nachlassen. Dass die Entscheidung zum Rücktritt das Papstamt in Zukunft verändert, glaubt Wembacher nicht. "Es wird ein neuer Papst kommen, ich denke er wird aus Italien sein oder aus Kanada", orakelt der Waginger. Seinen Informationen aus dem Vatikan nach werde es kein Südamerikaner oder Asiate werden. "Einen klaren Favoriten gibt es nicht", weiß Wembacher. Und er macht den Chiemgauern auch Hoffnung, weiterhin ihren Papst sehen zu können. "Begegnungen werden weiterhin möglich sein. Nur nach dem Rücktritt will er zunächst mal seine Ruhe haben. Dafür muss man Verständnis haben. Aber er wird sich gewiss nicht abschotten, er wird jeden Morgen eine Messe lesen", sagt Wembacher. Und von Schwester Theodolinde hat er bereits gehört, dass der Papst auch weiterhin seine Getränke aus Adelholzen beziehen wolle.






 

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