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15.06.2010  |  00:00 Uhr

Liebe und Licht bei den Sommerbegegnungen

Vom 19. Juni bis 31. Juli in der Wasserburger Straße in Obing – Bilder von Christa Piper, Skulpturen von Egon Stöckle und Harald Lössls "Lightseeing"

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Obing (ca). Eine gute Nachricht für alle Kunstfreunde: Von 19. Juni bis 31. Juli wird es wieder Sommerbegegnungen in Obing geben und heuer erwarten die Besucher erstmalig zwei Ausstellungen in der Wasserburger Straße. Bildende Künste, Malerei und Literatur begegnen dann dem Licht – mit Arbeiten des Lichtkünstlers Harald Lössl. Jutta Neuhäuser und Gundula Krull-Haas öffnen ihre Pforten in der Wasserburger Straße 37 für die inzwischen lieb gewonnene Ausstellung mit hochkarätigen Künstlern, die heuer unter dem Thema "Liebe" steht und somit gut mit dem Licht harmoniert.

Schauspielerin und Kunstliebhaberin Jutta Neuhäuser spannt bei den "Sommerbegegnungen" einen Bogen zwischen den bildenden Künsten und der Literatur. Die "Sommerbegegnungen" sind meine Leidenschaft, mein Baby", betont die Wahl-Obingerin, die seit Jahren versucht, Kunst einem breiten Publikum zugänglich zu machen. In ihrem großen Garten und zwei Galerien stellen seit Jahren namhafte Maler und Bildhauer ihre Werke aus. Lesungen mit renommierten Schauspielern vervollständigen das Gesamtkunstwerk.

"Das Konzept zielt aber nicht nur auf ausgemachte Kunstkenner und Literaturliebhaber ab", erklärt Jutta Neuhäuser, vielmehr solle jedermann in ungezwungener Atmosphäre und ohne Kaufzwang an die Kunst heran geführt werden. Für dieses Jahr habe sich das Motto "Liebe" ergeben. Die Bronzen des Bildhauers Egon Stöckle und Liebesbilder der verstorbenen Malerin und Schriftstellerin Christa Piper harmonieren mit Lesungen aus dem wunderschönen Briefwechsel aus "Mein ferner lieber Mensch" von Anton Tschechow und seiner Frau Olga Knipper und "In meinen Träumen läutet es Sturm" von Macha Kaleko.

Stein und Bronze sind die typischen Materialien, mit denen der Bildhauer Egon Stöckle seine Köpfe, Körper und Tiergestalten unter dem Aspekt der Ergänzung, auch des eigenen Schattens kreiert. Stein wird mit Bronze ergänzt. Es sind Schwebezustände, die dem Betrachter vorgeführt werden – kein konkretes Abbild mehr, aber auch noch keine vollständige, vom Wesen der Dinge abgehobene Abstraktion. "Ich bin der Natur verpflichtet", sagt Egon Stöckle. Und Natur ist immer rätselhaft, immer vieldeutig, immer überraschend". Egon Stöckle wurde 1936 in Kaufbeuren geboren. Er studierte an der Akademie der Bildenden Künste in München, war Meisterschüler von Professor Heinrich  Kirchner. Viele seiner Arbeiten finden sich in Sakralbauten.

Die Bilder von Christa Piper zwingen zum meditativen Studium. An den Arbeiten der Künstlerin wird deutlich, dass die Kunstbetrachtung der Aktualität des Kunst Schaffenden hinterher läuft. Sie zeigt in ihren Arbeiten zum einen Motive aus der erfahrbaren Welt (Blumen, Gesichter), zum anderen abstrakte Form- und Farbbauten. Auch in ihren gegenstandsbezogenen Arbeiten kommt sie dem flüchtigen Sehen nicht entgegen. Daraus versteht sich die Beschränkung der Bildmittel auf die Mischtechniken, auf die teils raumgebenden, teils einebnenden Strukturen. Sie genügen zur Entfaltung einer Formsprache, in der sich Rätsel und Geheimnis der Welt sichtbar machen lassen. Die Malerin und Schriftstellerin Christa Piper wurde1938 in Pommern geboren. Sie studierte Malerei und Grafik in Frankfurt am Main. Zur Vernissage am 19. Juni um 20 Uhr wird Bürgermeister und Bildhauer Hans Thurner die Gäste begrüßen. Die Kunsthistorikerin Dr. Margarete Benz-Zauner aus München stellt Egon Stöckle und sein Werk vor und Gastgeberin Jutta Neuhäuser wird über die 2008 verstorbene Christa Piper sprechen. Erwin Rehling wird die Veranstaltung solo am Schlagzeug begleiten. Auch bei den beiden Lesungen wird das Thema "Liebe" wieder aufgegriffen" Am 19. Juli um 20 Uhr wird Jutta Neuhäuser gemeinsam mit ihrer Theaterkollegin Angelika Auer Lieder für Liebende und von Mensch zu Mensch aus "In meinen Träumen läutet es Sturm" von Mascha Kaléko lesen. Zur Finissage am 31. Juli um 20 Uhr kommen Evelyn Plank und Titus Horst. Sie lesen aus "Eine Liebesgeschichte in Briefen" von Anton Tschechow und Olga Knipper.

"Lightseeing" im Atelierhaus Wasserburger Straße 10 von Harald Lössl wird, wie die Sommerbegegnungen, in der Zeit vom 20. Juni bis zum 31. Juli jeweils Samstag und Sonntag von 15 bis 19 Uhr zu sehen sein. Vernissage ist am Samstag, 19. Juni, von 20 bis 22 Uhr. Zu sehen sind neben vielen außergewöhnlichen Kreationen für jeden Einrichtungsstil die bezaubernde Lichtquelle "Twicelight" – das sind filigrane Lichtobjekte, die nicht nur als Lampe ein Blickfang sind, sondern auch überraschende Effekte an Wände oder Fassaden projizieren. Neben der indirekten Beleuchtung entstehen wirkungsvolle Farbgestaltungen und Räume werden neu inszeniert und illuminiert. Das innovative "Twicelight-System" ist patentrechtlich geschützt und wird nun erstmals in einer Ausstellung vorgestellt. Harald C. Lössl wurde 1944 in München geboren. Bereits in den 70ern kreierte er neben außergewöhnlichen Möbelstücken seine ersten Lichtobjekte. In den 90ern entwickelte er dann die originellen "Augen-Lichtobjekte", die reißenden Absatz fanden. Das weibliche Lichtobjekt "Julia" (Pendant zum männlichen Romeo) steht beispielsweise im Schloss des Grafen von Bismarck in Reinbeck bei Hamburg. In den vergangenen zehn Jahren sanierte der Künstler gemeinsam mit seiner Lebensgefährtin ein rund 200 Jahre altes Haus im Obinger Ortskern und richtete es als Atelierhaus ein, in dem nun die Lichtobjekte während der "Sommerbegegnungen" und nach Terminabsprache bewundert werden können.

Die Ausstellungen sind jeweils Samstag und Sonntag von 15 bis 19 Uhr geöffnet. Infos unter Tel. 0 86 24/41 09 (Sommerbegegnungen) und 0 86 24/87 64 56 (Licht).






 

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