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09.05.2018  |  15:35 Uhr

Wacker wollte Schmidt und Stutz als Cheftrainer − doch daraus wird nichts

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Bleiben Wacker erhlaten − aber nur als Co-Trainer: Ronald Schmidt und Manfred Stutz . − Foto: Butzhammer

Bleiben Wacker erhlaten − aber nur als Co-Trainer: Ronald Schmidt und Manfred Stutz . − Foto: Butzhammer

Bleiben Wacker erhlaten − aber nur als Co-Trainer: Ronald Schmidt und Manfred Stutz . − Foto: Butzhammer


Der SV Wacker Burghausen muss sich für die neue Saison nach einem neuen Coach umsehen. Die Interimstrainer Ronald Schmidt und Manfred Stutz werden künftig auf eigenem Wunsch wieder in die zweite Reihe rücken, teilte der Verein mit.

Am Samstag im Heimspiel gegen Rosenheim werden die beiden zum letzten Mal in dieser Konstellation ihren Platz auf der Trainerbank einnehmen, heißt es von Wacker Seite. Mit zwölf Punkten in fünf Spielen hatte das Duo nach der Trennung von Coach Patrick Mölzl für die Wende im Abstiegskampf gesorgt und den Klassenerhalt gesichert. Viele Fans hätten Schmidt und Stutz gerne als Cheftrainer behalten, auch der Verein war sehr an dieser Lösung interessiert. Doch daraus wird nichts.

"Wenn man betrachtet, was die beiden in der kurzen Zeit erreicht haben, weiß man, dass sie eine sehr gute langfristige Besetzung sind. Natürlich haben wir lange mit beiden geredet und versucht, sie zu überzeugen in dieser Konstellation weiterzuarbeiten. Aber letztendlich müssen wir diese Entscheidung akzeptieren: wenn wir im Fußball in Burghausen ein duales System umsetzen und leben wollen, dann müssen wir es auch akzeptieren, wenn sich Spieler oder in dem Fall Trainer dafür entscheiden, die Prioritäten auf dem anderen beruflichen Standbein zu setzen", sagen Teammanager Karl-Heinz Fenk und Abteilungsleiter Josef Berger. Und weiter: "Umso begeisterter sind wir, dass beide sich bereit erklärt haben, als Co-Trainer weiter zu arbeiten. Wir glauben, dass wir dadurch ein hohes Maß an Stabilität in die Mannschaft bringen, was uns als Verein auszeichnet."

Ronald Schmidt erklärt: "Unabhängig von dem Lauf, den die Mannschaft jetzt hat, habe ich von Anfang an gesagt, dass ich die Verantwortung als Chef-Trainer nur übergangsweise übernehmen kann und werde. Mit hoher Wahrscheinlichkeit steht bei mir eine berufliche Veränderung an, so dass ich mich entschieden habe, den Fokus auf den beruflichen Werdegang bei der Wacker Chemie zu legen. Dies ist mit einer Verantwortung als Chef-Trainer in der Regionalliga nicht vereinbar. Daher danke ich dem Verein für die Chance, die er mir gegeben hat, ich danke den Verantwortlichen aber auch, dass sie meine Entscheidung akzeptieren und mich nicht unter Druck setzen."

Manfred Stutz ergänzt: "Ich war in den letzten Jahren durchaus ein Kritiker des Fußballs in Burghausen und mit einigen Dingen nicht einverstanden. Als mich Karl-Heinz Fenk gefragt hat, ob ich dem Verein helfen wolle, habe ich nur kurz überlegt und zugesagt, nachdem ich mich mit meiner Familie abgestimmt habe. Ich wollte mir selber ein Bild von der Mannschaft und vom Umfeld machen und muss sagen, dass ich begeistert bin von der Qualität der Jungs, von der Stimmung in der Mannschaft und der Einstellung. Ich bin sicher, dass die Mannschaft langfristig eine gewichtige Rolle in der Regionalliga spielen wird, wenn sie sich in Ruhe entwickeln kann. Und daran wollen Ronald und ich weiter arbeiten."

"Ich bedanke mich im Namen des Vereins bei Ronald und Manfred, die uns in einer kritischen Situation geholfen haben und in nur wenigen Tagen die Mannschaft auf die Erfolgsspur gebracht haben. Wir wussten von der Qualität von Ronald, das hat er als Co-Trainer und als U19-Trainer schon bewiesen. Dass es so schnell und so eindrucksvoll klappt, ist eine herausragende Leistung. Außerdem gilt mein großer Respekt Manfred Stutz. Es spricht für ihn, dass er in einer schwierigen Situation zugestimmt hat, zum SV Wacker Burghausen zurückzukehren und uns zu unterstützen. Seine Einstellung, seine Fitness und damit seine Glaubwürdigkeit haben die Mannschaft eindrucksvoll erreicht. Natürlich war es unser Wunsch, in dieser Konstellation weiterzumachen, wir müssen und werden aber akzeptieren, dass beide das abgelehnt haben. Umso mehr freut es uns, dass beide sich bereit erklärt haben, als Co-Trainer auch in der nächsten Saison weiterzumachen", teilt der 1. Vorsitzende Dr. Thomas Frey mit.






 

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