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02.09.2018  |  18:12 Uhr

Landesliga Südost: Erlbach wieder mal mit spätem Punktverlust – Bogen trifft in der Nachspielzeit zum 1:1

von Thorsten Eisenacker

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Der Tscheche Tomas Krbecek (links, mit Matthias Galler) erzielte in der 93. Minute im Erlbacher Raiffeisen-Sportpark den Ausgleich für Bogen. −Foto: Zucker

Der Tscheche Tomas Krbecek (links, mit Matthias Galler) erzielte in der 93. Minute im Erlbacher Raiffeisen-Sportpark den Ausgleich für Bogen. −Foto: Zucker

Der Tscheche Tomas Krbecek (links, mit Matthias Galler) erzielte in der 93. Minute im Erlbacher Raiffeisen-Sportpark den Ausgleich für Bogen. −Foto: Zucker


Ein sehr gutes Landesliga-Spiel mit ansprechendem Fußball auf beiden Seiten haben am Samstag 170 Zuschauer im Erlbacher Raiffeisen-Sportpark gesehen. Dass den heimischen Zuschauern der Spaß verdorben wurde, lag aber nicht am Regen, sondern – zum wiederholten Mal – an den Schlussminuten: Der SV Erlbach kassierte beim 1:1 gegen den TSV Bogen ganz spät den Ausgleich, statt sich für eine sehr gute Mannschaftsleistung zu belohnen.

Beim Heimteam kehrten Torwart Klaus Malec und Abwehrchef Harald Bonimeier in die Startelf zurück, dafür musste Trainer Jens Kern auf den beruflich verhinderten Stürmer Marc Abel verzichten. Dennoch präsentierte sich die Offensive in der Anfangsphase gut und brachte die hochkarätig besetzten Niederbayern unter Druck. Einmal mehr strahlte vor allem Sebastian Hager, der auf den Außenbahnen immer wieder schön in Szene gesetzt wurde, große Gefahr aus. Beim ersten Flankenlauf über die rechte Seite ließ der Flügelstürmer seinen Gegenspieler aussteigen, sein Schuss wurde kurz vor der Linie geklärt (10.). Bei einem erneuten Spielzug über rechts wurde Hagers Versuch abgewehrt, der Nachschuss des freien Matthias Galler aus wenigen Metern geblockt (16.).

Eine gute halbe Stunde war gespielt, als es mit dem 1:0 klappte: Hager ging an die Grundlinie, seine Flanke aus vollem Lauf fand den Kopf von Johannes Maier, der in bester Uwe-Seeler-Manier einköpfte (32.). Der Vorbereiter musste kurz darauf mit Verdacht auf Oberschenkelzerrung ausgewechselt werden. Die Gäste aus der Rautenstadt hatten in der ersten Halbzeit kaum Torszenen, aber ihre Defensive, hervorragend organisiert vom früheren tschechischen Nationalspieler Tomas Zapotocny, stand sicher. Ein Freistoß aus gut 20 m von Balthasar Sabadus knapp am Tor vorbei war Bogens einzige Chance im ersten Durchgang.

In Hälfte 2 kam der TSV deutlich ambitionierter aus der Kabine und übernahm die Initiative. Es blieb eine rassige Partie mit vielen Zweikämpfen. Erlbach verlegte sich nun auf Konterfußball und kam weiterhin zu Chancen. Nach einem Einwurf von Maier spielte Johannes Penkner Christoph Riedl frei, der sich kurz drehte und schwungvoll abschloss. Der Ball flog knapp über das Tor von Lukas Krbecek (53.). Wenig später große Empörung beim SVE: Maier hatte wunderbar Riedl bedient, der ging alleine aufs Tor zu, aber Linienrichter Pascal Hohberger hob die Fahne. Er meinte eine Abseitsposition gesehen zu haben, doch da fehlten gut und gern zwei Meter (56.).

In dieser Phase verpasste es Erlbach, mit einem zweiten Tor das Spiel zu entscheiden. Es fehlte die letzte Konsequenz und Zielstrebigkeit. Eine Schlüsselszene gab es in der 67. Minute, als Riedl nach einer tollen Kombination auf den besser postierten Maier in der Strafraummitte abspielte – doch der schien überrascht und brachte dann zu wenig Druck hinter seinen Flachschuss. Nach einem schnell ausgeführten Freistoß stand Timm Schwedes im Abseits, nachdem Riedl und Galler im Strafraum den Ball quergespielt hatten (75.). Dann die 93.Minute: Bogen schlug einen Freitstoß von links, der aufgerückte Verteidiger Tomas Krbecek stand völlig frei und köpfte zum 1:1 ein. In der allerletzten Aktion sah Bonimeier nach einem Foul noch Gelb-Rot (90.+4).

TSV-Trainer Stefan Dykiert sprach von einem "gerechten 1:1 in der Nachspielzeit" – eine Meinung, die er aber weitgehend exklusiv hatte. Ein Sieg für Erlbach wäre hochverdient gewesen. "Wir betreiben einen enormen Aufwand und werden einfach nicht belohnt" meinte Co-Trainer Hans Grabmeier. Jens Kern schüttelte nur den Kopf: "Wie haben drei bis vier sehr gute Chancen und machen ein Tor, der Gegner bringt einen Freistoß auf den Kasten und triff ebenfalls einmal."






 

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