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28.09.2018  |  14:01 Uhr

"Abezockte Profis, starke Individualisten": Wacker redet sich in die Außenseiterrolle

von Michael Buchholz

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Das passende Feier-Outfit hätten sie schon: Vor dem Topspiel gegen Schweinfurt wurden die Wacker-Spieler von Sepp Winklbauer (vorne) mit neuer Tracht ausgestattet. Die Trachteneinkleidung in Asten war bereits die elfte Ausgabe und Winklbauer war begeistert: "Ich kann mich nicht erinnern, dass es jemals so zünftig war." −Foto: Christian Butzhammer

Das passende Feier-Outfit hätten sie schon: Vor dem Topspiel gegen Schweinfurt wurden die Wacker-Spieler von Sepp Winklbauer (vorne) mit neuer Tracht ausgestattet. Die Trachteneinkleidung in Asten war bereits die elfte Ausgabe und Winklbauer war begeistert: "Ich kann mich nicht erinnern, dass es jemals so zünftig war." −Foto: Christian Butzhammer

Das passende Feier-Outfit hätten sie schon: Vor dem Topspiel gegen Schweinfurt wurden die Wacker-Spieler von Sepp Winklbauer (vorne) mit neuer Tracht ausgestattet. Die Trachteneinkleidung in Asten war bereits die elfte Ausgabe und Winklbauer war begeistert: "Ich kann mich nicht erinnern, dass es jemals so zünftig war." −Foto: Christian Butzhammer


Es ist der Schlager des 13. Spieltages in der Fußball-Regionalliga Bayern, wenn der SV Wacker Burghausen am Samstag um 14 Uhr den 1. FC Schweinfurt 05 empfängt. Vier Punkte rangieren die Gastgeber vor der Schnüdel, die sich zuletzt mit drei Unentschieden begnügen mussten.

"Das ist schon eine schöne Ausgangslage", freut sich Burghausen Trainer Wolfgang Schellenberg, der jedoch die Favoritenrolle ganz nonchalant dem Gegner zuschiebt: "Wir wissen schon, gegen wen wir da spielen. Schweinfurt ist einer der beiden Topfavoriten der Liga. Wir werden den Schweinfurtern nichts schenken, aber wir sind der Außenseiter."

Der Burghauser Coach mag solche Konstellationen, begründet aber auch seine Meinung: "Schweinfurt ist ein Profitruppe, die einen ganz anderen Kader hat." Vor allem verweist Schellenberg auf die völlig unterschiedlichen Trainingsumfänge der beiden Clubs: "Eine Profimannschaft, die zwei Mal am Tag trainieren kann, hat in allen Bereichen ganz andere Möglichkeiten. Sowohl von der Umfängen, als auch von den einzelnen taktischen Dingen, der Vorbereitung auf den Gegner, das Einstudieren verschiedener Situationen. Da ist einfach viel mehr Zeit für die gesamte Trainingssteuerung vorhanden. Und das müsste sich im Laufe einer Saison durchsetzen."

Einen weiteren Grund, warum der Burghauser Coach den Gegner im Vorteil sieht, macht Schellenberg in der Routine der Gäste aus: "Das ist eine ganz abgezockte Truppe mit vielen erfahrenen Einzelspielern. Wir müssen erst mal schauen, dass wir diese starken Individualisten in den Griff bekommen." In erster Linie denkt Schellenberg da an Spieler wie Christopher Kracun, Kevin Ferry, Steffen Krautschneider und Torjäger Adam Jabiri, dessen Einsatz wegen muskulärer Probleme jedoch noch nicht sicher ist. Aber auch die bärenstarken Abwehrspieler wie Stefan Kleineheismann oder Matthias Strohmaier hat der Coach auf dem Zettel: "Die sind bei Standards brandgefährlich, denn dürfen überhaupt keine Räume geben."

Gleichzeitig verweist Schellenberg darauf, dass seine Mannschaft nach den Zweitvertretungen der Profivereine die jüngste Mannschaft der Liga stellt: "Umso mehr hat sich meine Mannschaft diese Konstellation verdient. Dass wir vier Punkte vor Schweinfurt liegen, liegt ja in erster Linie daran, dass die Schweinfurter in einigen Spielen die Punkte liegen gelassen hat. Aber man darf nicht vergessen, dass der Gegner nach zwölf Spielen noch immer ungeschlagen ist. Das heißt in dieser Liga schon etwas."

Natürlich hat sich der Fußball-Lehrer nicht nur ausgiebig mit dem Gegner befasst, sondern weiß auch, was seine Mannschaft leisten muss, um eventuell den Abstand zu Schweinfurt auf sieben Punkte anwachsen zu lassen: "Wir werden nicht viele Chancen bekommen, aber wenn wir zum Abschluss kommen, müssen wir kühlen Kopf bewahren und die wenigen Möglichkeiten eiskalt nutzen."

elche Mannschaft Schellenberg aufs Feld schicken kann, ist aufgrund einer kleinen Grippewelle noch nicht klar: Während der Woche kränkelten Julien Richter, Christoph Buchner und Muhamed Subasic, der zudem seine Beschwerden mit der Achillessehne noch nicht ganz überwunden hat. Erst im Abschlusstraining am Freitag will sich der Trainer ein endgültiges Bild machen, ob eine Nominierung bei den genannten Akteuren Sinn macht: "Die Spieler müssen nicht nur gesund, sondern auch fit sein."







 

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