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04.11.2018  |  20:08 Uhr

So hat Erlbach beim ASCK Simbach den 0:1-Rückstand ab der 77. Minute noch in einen 4:1-Sieg gedreht

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Per Seitfallzieher erzielte Christoph Behr (vorne, gegen SVE-Kapitän Harald Bonimeier) Simbachs 1:0. Wenig später musste er mit Gelb-Rot vom Platz. −F.: Geiring

Per Seitfallzieher erzielte Christoph Behr (vorne, gegen SVE-Kapitän Harald Bonimeier) Simbachs 1:0. Wenig später musste er mit Gelb-Rot vom Platz. −F.: Geiring

Per Seitfallzieher erzielte Christoph Behr (vorne, gegen SVE-Kapitän Harald Bonimeier) Simbachs 1:0. Wenig später musste er mit Gelb-Rot vom Platz. −F.: Geiring


Weiterhin in guter Form präsentiert sich in der Fußball-Landesliga Südost der SV Erlbach. Im Nachbarduell beim ASCK Simbach setzte sich die Elf von Trainer Jens Kern am Samstag klar mit 4:1 durch – wobei man bis zur 77.Minute einem 0:1-Rückstand hinterhergelaufen war.

Obwohl mit Bernd Eimannsberger, Thomas Deißenböck und Leon Schwarzmeier drei Leistungsträger im Mittelfeld ersetzt werden mussten, kam der SVE vor nur 150 Zuschauern gut in die Partie und war in der Anfangsphase die bessere Elf. Dann verlor der Tabellenvierte aber unerklärlicherweise den Faden und das abstiegsbedrohte Heimteam wurde stärker. Simbachs Torjäger Christoph Behr, der nach langer Schulterverletzung erst sein zweites Saisonspiel absolvieren konnte, traf in der 33. Minute bei der einzigen echten Torchance seiner Mannschaft zur Führung. Es war eine Co-Produktion zweier Ex-Wackerianer: Bei einem Angriff über rechts wurde Alessandro Belleri nicht am Flanken gehindert und Behr verwertete die Hereingabe des Italieners sehenswert per Seitfallzieher ins kurze Eck. Die erste Großchance für Erlbach hatte Simon Salzinger, der von Christoph Riedl in Szene gesetzt wurde. Eine Flanke von der Grundlinie nahm Salzinger volley, der Ball ging knapp über das Tor (44.). Die letzte Szene vor der Pause gehörte Behr: Nach Foul an Peter Schreiner im SVE-Strafraum sah der schon verwarnte Stürmer die gelb-rote Karte.

Aufsteiger Simbach musste den zweiten Durchgang also in Unterzahl antreten, Erlbach erhöhte sofort die Schlagzahl deutlich und kam zu guten Gelegenheiten. Johannes Maier passte auf Matthias Galler, der blank vor dem Tor stand, den Ball aber über den Kasten setzte (49.). Simbach hielt trotz einem Mann weniger gut dagegen, kämpfte aufopferungsvoll.

Erlbach brauchte eine Standardsituation, um den Abwehrriegel zu knacken: Johannes Penkner schlenzte einen Freistoß aus gut 20 m rechts an der Mauer vorbei ins Tor – ASCK-Keeper Fabian Taube war ohne Chance (77.). Der SVE wollte mehr als ein Unentschieden und erhöhte noch einmal den Druck, nun aber konnten sich die Hausherren immer weniger dagegenstemmen und so fiel das 1:2 fast zwangsläufig. Wolfgang Hahn bereitete es vor, indem er nach einem schönen Spielzug in die Mitte flankte, wo Kollege Maier bei leichter Rücklage aus kurzer Distanz traf (82.).

Der Frust saß bei Simbachs Spielern offenbar tief. Philipp Karpfhammer, der frühere Erlbacher, leistete sich ein schlimmes Foul an Salzinger, dem er von hinten in die Beine fuhr. Schiedsrichter Richard Conrad (Aschheim) zückte sofort Rot. Der Vorletzte, jetzt nur noch zu neunt, musste beim folgenden Freistoß die endgültige Entscheidung schlucken: Penkner machte es erneut überragend und Taube konnte den Ball nur noch ins eigene Tor abwehren – 1:3 (85.). Das Team des verletzen Spielertrainers Heiko Schwarz fiel in sich zusammen, Erlbach spielte entfesselt weiter. Hahn schnappte sich den Ball auf der linken Seite, narrte zwei Gegenspieler, zog nach innen und schoss aus 14 m zum 1:4 ins Kreuzeck (90.).

"Der Sieg war am Ende völlig verdient, in der zweiten Halbzeit war es ein Spiel auf ein Tor. Das kompensiert die schwächere Leistung im ersten Durchgang", sagte Erlbachs Sportlicher Leiter Ralf Peiß und sprach seiner Mannschaft "ein großes Kompliment" aus. Weiter geht’s am kommenden Sonntag (14 Uhr) daheim gegen Tabellennachbar TSV Grünwald, der Fünfter ist. Für Simbach ist am Samstag um dieselbe Zeit im Kellergipfel bei Schlusslicht TSV Neuried ein Sieg Pflicht. − Thorsten Eisenacker






 

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