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Biathlon  |  12.03.2019  |  08:11 Uhr

Im Langlauf wäre er spitze: Kühn bei WM-Verfolgung der Schnellste von allen – aber mit sechs Schießfehlern

von Oliver Wagenknecht

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Im Sprint die sechstbeste Laufzeit, in der Verfolgung sogar die beste von allen – Johannes Kühn präsentiert sich bei der Biathlon-WM in Östersund auf Skiern in Topform. Mit dürftigen Leistungen beim Schießen brachte er sich allerdings selbst um den Lohn. −Foto: Sven Hoppe/dpa

Im Sprint die sechstbeste Laufzeit, in der Verfolgung sogar die beste von allen – Johannes Kühn präsentiert sich bei der Biathlon-WM in Östersund auf Skiern in Topform. Mit dürftigen Leistungen beim Schießen brachte er sich allerdings selbst um den Lohn. −Foto: Sven Hoppe/dpa

Im Sprint die sechstbeste Laufzeit, in der Verfolgung sogar die beste von allen – Johannes Kühn präsentiert sich bei der Biathlon-WM in Östersund auf Skiern in Topform. Mit dürftigen Leistungen beim Schießen brachte er sich allerdings selbst um den Lohn. −Foto: Sven Hoppe/dpa


Läuferisch top, am Schießstand ein Flop – so lassen sich die ersten beiden WM-Einsätze von Johannes Kühn auf den Punkt bringen. Bei den Biathlon-Titelkämpfen in Östersund belegte der Tüßlinger im Sprint und in der Verfolgung die Ränge 23 und 24. In einem starken, wenn auch nicht herausragenden deutschen Team fand er sich mit diesen Platzierungen an letzter Stelle wieder.

"Nicht das, was ich mir vorgestellt habe ..." Ernüchtert bilanziert Kühn seine Auftritte bei der Weltmeisterschaft in Mittelschweden. "Ich wäre schon gern unter die ersten zehn oder 15 gekommen, und es wäre auch möglich gewesen", sagte er nach dem 10-km-Sprint am Samstag. Im Training war es gut gelaufen und so wähnte sich der 27-Jährige sehr relaxt, dennoch kam vor dem ersten Start innere Unruhe auf: "Ich hatte gedacht, es ist nicht anders als bei anderen Rennen, aber irgendwie war ich schon ein bisschen aufgeregter", gibt er zu.

Beim Liegendschießen brachte sich Kühn mit einem Fehler selbst unter Druck: "Das war blöd, da war der Wind nicht schuld", haderte er. Stehend glückten ihm die ersten drei Schuss, die folgende "Fahrkarte" brachte ihn aus dem Konzept: "Ich bin nervös geworden und konnte den letzten leider nicht mehr treffen." Trotz der drei Fehler reichte es hinter seinen Kollegen Erik Lesser (8.), Arnd Peiffer (9.), Benedikt Doll (11.) und Philipp Nawrath (12.) zum 23.Platz. Dank der sechstbesten Laufzeit im 103-köpfigen Feld war der Rückstand auf Sieger Johannes Thingnes Boe (Norwegen) mit 1:32 Minuten noch im Rahmen.

Bei der Verfolgung über 12,5 km am Sonntag kam Kühn super ins Rennen. Nach fehlerfreiem ersten Liegendschießen lief er ruckzuck auf Rang 14 vor. Das zweite Liegend warf ihn trotz einer Strafrunde kaum zurück. Dann aber der stehende Anschlag – und der war desaströs. Kühn setzte zwei Treffer, ließ jedoch drei Fehler in Serie folgen. Vor dem ersten sei der Athlet vor ihm gerade vom Stand gegangen, "ich bekam eine Windböe und dann hab ich die Waffe nicht mehr ruhig bekommen", schildert er sein Malheur.

Die Strafe mit 450 Extrametern ließ ihn mächtig an Boden verlieren. Beim zweiten Stehend begann Kühn mit zwei Fehlern und war nach eigenen Worten "froh, dass ich zumindest die letzten noch getroffen habe". Mit in Summe sechs Fehlschüssen war kein Staat zu machen. 2:10 Minuten hinter dem Überraschungssieger Dmytro Pidruchnyi aus der Ukraine und nach den Teamgefährten Lesser (11.), Doll (12.), Peiffer (13.) und Nawrath (21.) kam Kühn an 24. Stelle ins Ziel. Dass er läuferisch als Gesamtschnellster ein dickes Ausrufezeichen gesetzt hatte, verkam dabei zur Randnotiz – was sehr schade war.

Betreibt Johannes Kühn womöglich nur die falsche Sportart? Im Langlauf wäre er spitze.






 

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