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Ruhpolding  |  08.01.2019  |  09:52 Uhr

Ruhpoldinger Stützpunkt-Langläufer mischen gut mit

von Walter Hohler

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Die Junioren-WM vor Augen: Florian Knopf. −Foto: DSV

Die Junioren-WM vor Augen: Florian Knopf. −Foto: DSV

Die Junioren-WM vor Augen: Florian Knopf. −Foto: DSV


Das war ein deutlicher Schritt nach vorn: Mit erfreulichen Ergebnissen haben sich die Langläufer des Stützpunkts Ruhpolding beim Continentalcup in Nove Mesto (Tschechien) präsentiert. Dort zeigten sie eine Leistungssteigerung im Vergleich zum ersten COC der Saison in Isolaccia (Italien).

Der Lohn der Anstrengungen: Alexandra Danner (SC Lenggries) und Kim Hager (TV Gefrees) haben ihre Nominierung für die Junioren-WM (ab 21. Januar in Lahti/Finnland) für die Altersklasse U20 bereits sicher, ebenso wie Florian Knopf (SLV Bernau). Auch für Anian Sossau (SC Eisenärzt) sieht es gut aus: "Er hat die halbe WM-Norm und wird voraussichtlich auch mitgenommen, denn neben der halben Norm hat er auch weitere gute Ergebnisse erreicht", freut sich Stützpunkttrainer Frank Nitsch.

Auf die JWM hoffen darf bei den älteren Jahrgängen auch Albert Kuchler (SpVgg Lam): Im abschließenden Massenstart-Rennen in Nove Mesto über 20 Kilometer (klassische Technik) wurde er Sechster und war damit drittbester U23-Läufer. Das bedeutet die halbe WM-Norm, "aber hier müssen wir noch die endgültige Nominierung im Laufe der Woche abwarten", betont der 39-Jährige.

In Tschechien fanden zudem ein Sprint (KT) und ein Einzelrennen in Skating-Technik statt. Im Sprint gab es Rang 43 für Kuchler, im 15-km-Einzellauf (FT) Rang 29. Im Sprint wurde Richard Leupold (SK Dresden-Niedersedlitz) als Vierter bester Deutscher, im 15-km-Wettkampf Marius Cebulla (SWV Goldlauter/19.).

Bei den Junioren holte Florian Knopf als Dritter des Sprints sowie des 15-km-Massenstarts zwei Podestplätze und wurde Fünfter des 10-km-Einzelstarts. Im Massenstart "war sogar der Sieg drin", betont der Stützpunkttrainer. Hier hatte sich ein Quartett abgesetzt. Es gewann der Franzose Jules Chappaz vor Friedrich Moch (Isny/+ 0,6 s), Knopf (+ 1,2) und Jakob Milz (Oberreute/+ 1,5). "Florian und auch Anian Sossau haben sich gut gehalten", lobt Nitsch. Sossau wurde im Sprint-Finale Fünfter, "das war schon sehr ansprechend". Hinzu kamen die Ränge 9 ((10 km FT) und 13 (15 km KT).

Überzeugend agierte auch der nicht dem Stützpunkt angehörende Friedrich Moch. "Er hat nach einem kleinen Tief zu seiner alten Stärke zurückgefunden", hebt Nitsch den Sieger des 10-km-Freistilrennens hervor.

Erfreulich waren auch die Vorstellungen von Nadine Herrmann (Bockauer SV): "In Italien lief es für sie noch nicht so, jetzt hat sie sich top präsentiert. Vor allem zeigt sie inzwischen, dass sie nicht mehr nur eine gute Sprinterin ist, sondern auch in den Distanzwettkämpfen gut mitmischen kann." Die 24-Jährige verpasste als Vierte des Sprints nur hauchdünn das Podest, wurde über 10 km Freistil Fünfte und über 15 km in klassischer Technik Vierte. Im Freistil-Rennen "hat sie sehr schnell begonnen und lag zunächst vorn, hintenraus hat sie dann noch ein wenig verloren", berichtet ihr Trainer. Nadine Herrmann ist jedoch um wenige Tage zu alt für die U23-WM, da sie bereits kurz vor Weihnachten 2018 Geburtstag hatte – und damit noch dem Jahrgang 1995 angehört. Dennoch gibt es auch für sie einen Lohn: Herrmann darf am kommenden Wochenende beim Weltcup in Dresden mitmischen.

Beide Distanzrennen bei den Frauen gewann Antonia Fräbel (WSV Asbach) und trug damit zum insgesamt hervorragenden deutschen Ergebnis bei. Allerdings mahnt Nitsch: "Früher galt die Faustregel, dass Sieger aus dem Continentalcup dann im Weltcup unter die Top 30 laufen können. Doch die Leistungsdichte ist inzwischen enorm, da gibt es weiterhin viel zu tun."

Auch bei den Juniorinnen ist das deutsche Team sehr gut aufgestellt. Im Sprint gewann Lisa Lohmann (WSV Oberhof), Alexandra Danner (SC Lenggries) wurde Sechste, ihre Stützpunkt-Kollegin Kim Hager (TV Gefrees) erkämpfte Rang 18. Über 5 km Freistil wurde Hager Zweite, Danner belegte den achten Platz. Im Massenstart wurde Lohmann Zweite vor Jessica Löschke (TSV Leuna), Danner und Hager.

Danner bestätigte damit ihre guten Vorleistungen, und Kim Hager "hat sich besonders im Skatingrennen gut verkauft", freut sich Nitsch für seine Athletin. Diese hatte den ersten COC krankheitsbedingt verpasst.

Mehr über die heimischen Langläufer lesen Sie in der Heimatzeitung.






 

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