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06.03.2018  |  06:00 Uhr

Die Löwen müssen liefern, aber: "Keine schlaflosen Nächte" wegen den Bayern

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Zwei Trainer, zwei Ziele: 1860 um Coach Daniel Bierofka will aufsteigen, Buchbach um Anton Bobenstetter den Klassenerhalt. − Foto: Buchholz

Zwei Trainer, zwei Ziele: 1860 um Coach Daniel Bierofka will aufsteigen, Buchbach um Anton Bobenstetter den Klassenerhalt. − Foto: Buchholz

Zwei Trainer, zwei Ziele: 1860 um Coach Daniel Bierofka will aufsteigen, Buchbach um Anton Bobenstetter den Klassenerhalt. − Foto: Buchholz


1860 München gegen Buchbach – Klappe die dritte! Nach dem Flutlichtausfall im November und der Frost-Absage letzte Woche sollte es am Dienstagabend um 20 Uhr endlich mit der Regionalliga-Partie zwischen den Blauen und den Rot-Weißen klappen – eine Live-Übertragung auf Sport1 gibt es entgegen der ursprünglichen Ankündigung nicht, der Sender berichtet stattdessen von der Partie Schweinfurt gegen den FC Bayern München II.

Rückblende: Nach einem frühen Eigentor von Kapitän Felix Weber kassiert der TSV 1860 München am 26. Juli letzten Jahres vor 2700 Fans in der Buchbacher SMR-Arena mit 0:1 die erste Saisonniederlage. Jetzt träumen die Rot-Weißen von einem erneuten Coup gegen die Löwen, aber die Wahrscheinlichkeit ist natürlich alles andere als groß. "Wir wollen den Verein und unseren Ort würdig vertreten. Wir werden alles in die Waagschale werfen und hoffen auf eine erneute Sensation", sagt Trainer Anton Bobenstetter, der davon ausgeht: "Das wird wohl das letzte Mal sein, dass wir gegen die 1. Mannschaft von 1860 München spielen. Am Ende der Saison werden die Löwen aufsteigen."

Während die Buchbacher seit dem Trainingslager in Portugal Mitte Februar keinen grünen Rasen mehr gesehen haben und sich zuletzt in der Halle beim Spinning fithalten mussten, haben die Blauen immerhin schon ein Spiel absolvieren können. "Was Sechzig in der ersten Halbzeit beim 2:2 in Nürnberg gezeigt hat, war schon eine Klasse höher als Regionalliga. Dass die Partie dann nach einem unglücklichen Rückpass gekippt ist, zeigt wie eng in dieser Liga alles zusammenliegt", sagt Bobenstetter, dessen Team mit 29 Punkten auf Rang zwölf liegt: "Uns fehlen noch etwa 16 Punkte zum Klassenerhalt. Die Trainingsbedingung nach dem Winter sind bei uns immer ähnlich. Wir leben von der einen Woche Trainingslager in der wir so trainieren können wie viele Mannschaften dieser Liga das ganze Jahr über. Trotzdem haben wir es bis jetzt immer geschafft. Und wir werden auch in dieser Saison den Klassenerhalt wieder packen."

Ganz andere Ziele hat natürlich 1860 München. Der Aufstieg soll her – daher ist ein Sieg gegen den oberbayerischen Dorfverein Pflicht. Erst Recht, weil der Vorsprung auf die kleinen Bayern mittlerweile nur mehr vier Zähler beträgt. "Mir war immer klar, dass man die Bayern auf der Rechnung haben muss", sagte Löwen-Coach Daniel Bierofka. "Vor allem, wenn sie in einen Lauf reinkommen – was jetzt passiert ist." Sorgen macht man sich bei den Löwen deshalb aber offenbar nicht, er würde sicher keine schlaflose Nächte wegen der neuen Konstellation bekommen, meint Bierofka und sagt: "Das ist seit Oktober ein Thema. Zuerst war Schweinfurt der Verfolger, dann Ingolstadt II. Nun die Bayern. Wir können die Ergebnisse der Konkurrenz nicht ändern, sondern müssen auf uns schauen und sehen, dass wir am Ende vorne stehen." Und Sportchef Günther Gorenzel ergänzt: "Ich schaue nicht alle zwei Stunden auf die Tabelle. Es ist nichts passiert. Wir wussten, dass es kein Selbstläufer wird. Wir werden nicht nervös und schauen nur auf uns."

Von einer zusätzlichen Brisanz mit Blick auf das Hinspiel – damals beklagte sich der Primus über aus seiner Sicht nicht reguläre Platzverhältnisse − will im Löwen-Lager niemand etwas wissen. Nur so viel: "Natürlich sind die Platzverhältnisse im Grünwalder Stadion besser. Wir werden an Dingen feilen, die wir machen wollen", sagt Bierofka und fordert Geduld. "Buchbach wird sicher kein Harakiri spielen. Sie werden kompakt stehen und auf ihr Umschaltspiel setzen. Unabhängig vom Gegner wollen wir aber unsere Spiele gewinnen."

Für die Löwen ist das Buchbach-Match der Auftakt zu insgesamt drei Partien im Grünwalder Stadion innerhalb von acht Tagen. "Gut, dass die Spiele zu Hause sind. Da müssen wir uns keine Sorgen machen, dass sie ausfallen, und wir bleiben im Rhythmus", gewinnt Bierofka dem straffen Programm eine positive Seite ab. Ohnehin stehen bis zum Saisonende fast nur noch Englische Wochen auf dem Programm. "Für die Jungs ist das angenehmer, weil wir weniger trainieren. Für mich stressiger."

Personell haben die Löwen durch die unfreiwillige Spielpause zusätzliche Alternativen. Nico Karger ist nach seiner Kapselverletzung ebenso wieder an Bord wie die zuletzt kränkelnden Philipp Steinhart und "Nono" Kossou. Wahrscheinlich wird auch Neuzugang Michael Görlitz erstmalig im Aufgebot stehen.

Buchbach-Coach Bobenstetter kann bis auf den gesperrten Gordon Büch heute aus dem Vollen schöpfen. Nicht zuletzt deshalb reist der Dorfverein selbstbewusst in die Großstadt: "Wir sind in der Außenseiterrolle, aber das liegt uns ja durchaus. In der Vergangenheit haben wir gegen vermeintlich übermächtige Gegner häufig sehr gute Spiele gemacht", sagt Bobenstetter und fügt an: "Von uns wird kein Sieg erwartet, von den Löwen schon." − MB/la






 

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