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Ju-Jutsu  |  08.03.2018  |  09:23 Uhr

Alle drei Gendorfer bei Junioren-WM mit Gold dekoriert – Simon Attenberger sogar Doppel-Weltmeister

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Gruppenbild mit Medaillen: Selina Gschossmann (v. l.), Simon Attenberger und Antonia Schwaiger vom SVG Burgkirchen waren für Deutschland in den Vereinigten Arabischen Emiraten sehr erfolgreich. − Foto: Siegemund

Gruppenbild mit Medaillen: Selina Gschossmann (v. l.), Simon Attenberger und Antonia Schwaiger vom SVG Burgkirchen waren für Deutschland in den Vereinigten Arabischen Emiraten sehr erfolgreich. − Foto: Siegemund

Gruppenbild mit Medaillen: Selina Gschossmann (v. l.), Simon Attenberger und Antonia Schwaiger vom SVG Burgkirchen waren für Deutschland in den Vereinigten Arabischen Emiraten sehr erfolgreich. − Foto: Siegemund


Mit reichlich Edelmetall ist das Ju-Jutsu-Trio vom SV Gendorf Burgkirchen von den Junioren-Weltmeisterschaften in Abu Dhabi (Vereinigte Arabische Emirate) zurückgekehrt. So holte Simon Attenberger mit Fighting-Siegen im Einzel und mit der deutschen Mannschaft wie schon bei der WM 2016 Doppelgold. Antonia Schwaiger und Selina Gschossmann trugen in den Duo-Wettbewerben zur Team-Goldmedaille bei, in der Show-Kategorie wurden sie Vizeweltmeister.

Simon Attenberger ging in der Altersklasse U21 im Gewichtslimit bis 77kg an den Start. Nach hohem Trainingsumfang in den vergangenen Monaten und Sondereinheiten mit seinem Coach Andreas Knebl war er perfekt vorbereitet und topfit. Eine Verletzung aus dem Sommer hatte wie erhofft keine Auswirkungen auf seine Leistungen. Mit seinem bedingungslosen Kampfstil beherrschte er alle seine Gegner.

Nach einem Freilos traf Attenberger zunächst auf den Belgier Dean Overloop, den er von Anfang an dominierte und mit 19:1 in die Trostrunde schickte. Im Halbfinale traf der SVG-Kämpfer auf den bärenstaken Russen Anzor Akhtakhanov. Gegen ihn fand der 19-Jährige kein Rezept, hatte aber Glück: Akhtakhanov beförderte sich mit einem Genickhebel selbst ins Aus und wurde disqualifiziert. Im Finale stand Attenberger Andrei Vacariu gegenüber. Der Rumäne konnte ihm nichts entgegensetzen: Schon nach einer Minute machte der Kastler den Sack zu und siegte durch Technische Überlegenheit. Bundestrainer Andreas Kuhl zeigte sich sehr zufrieden – zumal es auch noch das erste Gold für Deutschland bei dieser WM war.

In den Duo-Konkurrenzen hatten Attenbergers Vereinskolleginnen Antonia Schwaiger und Selina Gschossmann ein echtes Mammutprogramm zu absolvieren. Innerhalb eines Tages traten sie zu den Wettkämpfen der Disziplinen Show und Classic an, ehe noch der Mannschaftswettbewerb folgte.

Die Duo-Show-Kämpfe begannen sie mit einem klaren Sieg gegen ein Paar aus Griechenland. Ihre Darbietung mit Charme und Melone überzeugte die Kampfrichter vollauf. Ausgeglichen verlief das Duell mit einem österreichischen Duo. Es endete mit 43:43 Punkten, aber Schwaiger/ Gschossmann zogen dank der besseren technischen Bewertung ins Finale ein. Dort boten sie gegen ein Paar aus Thailand eine gute Performance, mussten sich aber trotzdem mit Silber begnügen.

Nach einer nur kurzen Pause ging es mit dem klassischen Duo-Wettkampf weiter, den die beiden SVG-Sportlerinnen auf dem 5.Platz beendeten. Hier bestand die erste Herausforderung für die Schützlinge von Michael und Anna Neumaier darin, die neuen Regeln umzusetzen. Der Auftaktkampf gegen zwei starke Österreicherinnen verlief bis zur letzten Serie sehr offen. Beim Waffen-Part waren Schwaiger/Gschossmann besser und konnten sich so knapp mit 59:58 durchsetzen. Im Halbfinale gab es dann allerdings ebenso eine Niederlage wie auch im Duell um Platz 3.

Am abschließenden Mannschaftskampf nahmen acht Teams teil. Pro Mannschaft wurden neben Duo Classic je eine Frauenklasse und je zwei Männerklassen im Fighting wie auch in der Boden-Disziplin Ne Waza ausgekämpft. Wer mindestens vier Begegnungen gewann, kam eine Runde weiter. Antonia Schwaiger und Selina Gschossmann waren die deutschen "Klassiker", und Simon Attenberger trat erneut in der 77-kg-Klasse an.

Der erste Kampf gegen Griechenland ging klar mit 5:2 an Team Deutschland. Im Halbfinale gegen Russland, das eine extrem starke Mannschaft aufgeboten hatte, sicherte sich Schwarz-Rot-Gold im letzten Duell den entscheidenden vierten Punkt und erreichte so den Endkampf.

Dort ging es gegen Belgien und erneut wurde es eine ganz knappe Auseinandersetzung. Das gegnerische Team hatte den besseren Start und nach vier Kämpfen bereits quasi drei "Matchbälle". Die deutschen Fighter (darunter auch Attenberger) durften sich keine Niederlage mehr erlauben, konnten mit diesem Druck aber sehr gut umgehen. Sie kämpften sich Punkt für Punkt zurück – und bejubelten am Ende tatsächlich noch die Goldmedaille. − red






 

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