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pnp.de 20.04.2018



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| Foto: Rosina Stephan

- Foto: Rosina Stephan


Offensichtlich haben ihn die Scheinwerfer jedes Mal verpasst, den Hanns Christian Müller, so dass der Titel seines neuesten Buches einleuchtend ist. "Sonne für alle" heißt das literarische Werk, mit Geschichten ganz wie im richtigen Leben. Müller erzählt darin zum großen Teil Biografisches, obwohl er dies strikt von sich weist. Oder drücken wir es anders aus: Die skurrilen Geschichten des alltäglichen Wahnsinns sind ein Teil seiner Biografie, auch wenn er es anders bezeichnet. Für ihn ist es vielmehr eine Anhäufung von Zufälligem, was ihm so über den Weg gelaufen ist und was ihm bemerkenswert genug erscheint, erzählt zu werden. "Es sind Geschichten, die meinen Lebensweg gekreuzt haben und die zum Teil dadurch meinen weiteren Lebensweg bestimmt haben."

Der Erfolg der Anderen

Wer Krischan − wie ihn seine Freunde nennen − a bisserl kennt, der weiß, welch aufregendes Leben er jetzt in seinem Buch resümiert. Und man spürt sofort, es wird endlich Zeit für eine laute und prächtige Laudatio − keine Grabrede, die müsste er sonst vorher redigieren, hat er gedroht. Das Publikum weiß nicht, dass der Erfolg von Gerhard Polt und auch der von Krischans erster Frau Gisela Schneeberger sowie der Erfolg der Toten Hosen und der Biermösl Blosn zum großen Teil durch ihn bestimmt war. Natürlich kannte man Hanns Christian Müller in den einschlägigen Milieus, in der Amalienstraße, am Schillertheater in Berlin, am Residenztheater bzw. an den Kammerspielen und am Rationaltheater in München. Seine vielseitigen Anlagen und Talente führten ihn überall hin. Müller hatte ein Auge für die Dinge des Alltags, war aber eigentlich nie politisch – auch wenn das die CSU nicht wusste.

Ein Bayer vor dem Herrn

Die Geschichten in seinem Buch "Sonne für alle" werfen ein vielfältiges Licht auf einen Menschen, der die bayerische Seele kennt wie kein anderer, und der zu einer Zeit am medialen bayerischen Himmel erschienen ist, als in Bayern so etwas wie ein Identitätsvakuum entstanden war. Auf der Bühne und im Fernsehen gab es grade mal den Komödienstadl oder den Pumuckl als Vertreter eines Stammes, der vom Aussterben bedroht schien. Dies war eine Zeit, als man auf dem Oktoberfest keine Dirndln trug, Tracht trugen die von den Vereinen oder die Bedienungen. Da tat sich ein neuer Künstler hervor, der zudem ein echtes Münchner Original war und mannigfaltige Beziehungen zu Intendanten und wichtigen Filmleuten pflegte. Aufgewachsen in der Amalienstraße und sein ganzes Leben lang dem Ammersee treu, wurde Müller geprägt von lauter singenden Weibern. Und so hat er auch immer die Musik gesucht, die Biermösl Blosn produziert und mit den "Toten Hosen" einige Platinplatten gemacht − wieder er im Hintergrund, die "Hosen" auf der Bühne. Durch den Bühnenvorhang dringt kein Licht – Licht, das der 68-Jährige heute vermisst.






 

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