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Burghausen  |  07.02.2018  |  15:34 Uhr

Vor 40 Jahren endete Raitenhaslachs Selbstständigkeit

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Am letzten Arbeitstag in der Gemeindekanzlei Raitenhaslach am 31.12.1977: (von links) der damalige Bürgermeister Sebastian Unterpieringer, Fritz Schwabenbauer, Gemeindebauarbeiter Hans Mörtl und die Verwaltungsmitarbeiterin Rosmarie Steinberger. . − Fotos: Archiv Hopfgartner

Am letzten Arbeitstag in der Gemeindekanzlei Raitenhaslach am 31.12.1977: (von links) der damalige Bürgermeister Sebastian Unterpieringer, Fritz Schwabenbauer, Gemeindebauarbeiter Hans Mörtl und die Verwaltungsmitarbeiterin Rosmarie Steinberger. . − Fotos: Archiv Hopfgartner

Am letzten Arbeitstag in der Gemeindekanzlei Raitenhaslach am 31.12.1977: (von links) der damalige Bürgermeister Sebastian Unterpieringer, Fritz Schwabenbauer, Gemeindebauarbeiter Hans Mörtl und die Verwaltungsmitarbeiterin Rosmarie Steinberger. . − Fotos: Archiv Hopfgartner


Raitenhaslach ist heute ein Aushängeschild der Stadt. Mit der Restaurierung der Klosteranlage und ihrer Nutzung durch die TU München hat der Ort eine neue Perspektive bekommen. Metzgerei und Bäckerei sind zwar verschwunden, ebenso die einst 60 Arbeitsplätze, die Brauerei und Betonsteinwerk geboten haben. Erhalten werden konnten aber Grundschule und Kindergarten – auch deshalb, weil mit den Baugebieten Moosbrunn und danach Scheuerhoffeld neue Bürger zugezogen sind. Die Raitenhaslacher sind 40 Jahre nach der mehrheitlichen Eingemeindung nach Burghausen zufrieden mit dieser Bilanz.

Mit dem Jahresbeginn 1978 endete das Eigenleben der bis dahin selbstständigen Gemeinde Raitenhaslach. Der Großteil der damals 1360 Einwohner kam nach Burghausen, etwa 1000. Die Übrigen wachten am 1. Januar als neue Burgkirchener Bürger auf. Das betraf die Gebiete im Süden in Richtung Pirach. Dort richtete sich in der bäuerlichen Bevölkerung die Stimmung gegen Burghausen, erinnert sich Erika Maurer, die ab 1979 bis zum Jahr 2000 im Stadtrat saß und vom späteren Bürgermeister Fritz Harrer gern als "Bürgermeisterin von Raitenhaslach" tituliert worden ist.

Damals war Georg Miesgang Burghauser Bürgermeister. Er stand laut Maurer nicht nur dem Wunsch vieler Mehringer auf Eingemeindung skeptisch gegenüber, sondern bemühte sich offensichtlich auch nur wenig um die Raitenhaslacher. Burghausen war industriell geprägt, was sollte die Stadt da mit bäuerlich geprägten Gebieten anfangen? Erika Mauer gibt ein Zitat wieder, in dem dieses Ressentiment deutlich wird: "Als mein Mann Konrad als damaliger Vorsitzender des Sportvereins bei Georg Miesgang wegen einer Förderung vorsprach, antwortete ihm dieser: ,Wir haben uns nicht um euch bemüht’." − rwOrtsheimatpfleger Wolfgang Hopfgartner wird in einer rund zweistündigen Bilderschau Raitenhaslachs Geschichte der vergangenen 40 Jahre der Öffentlichkeit präsentieren – am 23. Februar um 19 Uhr im Roten Salon der Klosteranlage.

Mehr dazu lesen Sie im Burghauser Anzeiger am Donnerstag, 8. Februar.






 

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