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Altötting  |  30.11.2017  |  16:31 Uhr

Marktler Badesee soll Badegewässer bleiben

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Der Marktler Badesee ist massiv verschlammt. Der Landkreis will ihn sanieren und als Badegewässer erhalten. − Foto: A. Kleiner

Der Marktler Badesee ist massiv verschlammt. Der Landkreis will ihn sanieren und als Badegewässer erhalten. − Foto: A. Kleiner

Der Marktler Badesee ist massiv verschlammt. Der Landkreis will ihn sanieren und als Badegewässer erhalten. − Foto: A. Kleiner


Gute Wasserqualität einerseits, extremer Pflanzenwuchs und Verschlammung andererseits: So ist es um den Marktler Badesee bestellt. Um die Zukunft des Naherholungs-Gewässers ging es in der Kreisausschuss-Sitzung am Montag.

Die Firma bioConsult hat den 11000 Quadratmeter großen See mittels hochtechnischer Sonaranlagen untersucht. Taucher waren ebenfalls im Einsatz. Aufgrund des extremen Pflanzenbewuchses – insbesondere Tausendblatt – ist der Flachwassersee im Durchschnitt auf einer Höhe von 1,2 Meter verschlammt, berichtete Peter Niesslbeck von bioConsult.

Niesslbeck stellte mehrere Methoden der Entfernung dar: Der Schlamm werde in großen Säcken, sogenannten Geopacks, zum Entwässern zwischengelagert. Auch eine Anlagerung hinter Spundwänden oder in Absetzbecken sei möglich. Schließlich könne man den Schlamm auch "in die fließende Welle" des Inns pumpen und dort verklappen. "Ökologisch wäre das kein Problem", sagte Niesslbeck. Eine weitere Möglichkeit sei, den Schlamm im See zu belassen, den Seegrund mit einer Folie abzudecken und so das Pflanzenwachstum ganz zu verhindern, wie es in Fridolfing gemacht werde. Die möglichen Kosten der Maßnahmen bezifferte Niesslbeck auf 180000 Euro pro 10000 Kubikmeter bei einer Verklappung bis zu 5 Millionen Euro für andere Lösungen. In der Summe befänden sich wohl 30000 Kubikmeter Schlamm im See. Er empfahl, einen Pilotversuch zum Abpumpen zu machen. Das Fördermaterial könne bioConsult untersuchen.

"Wenn wir nichts tun, wächst der See zu, wie der Chiemsee", sagte Landrat Erwin Schneider. Er wolle den Marktler Badesee als Schwimmgewässer und Erholungsgebiet erhalten. Dafür spreche auch, dass die Wasserwacht ein neues Gebäude bekommen soll: "Wir planen da für 40 Jahre", so Schneider. Der Landrat sprach sich für ein Auspumpen und die Verklappung des Materials im Inn aus. Der Fluss transportiere den Schlamm auf natürlichem Wege weiter. Das Energieunternehmen Verbund gehe auch so vor, etwa beim Ausbaggern der Isen. Mit dem Wasserwirtschaftsamt gebe es diesbezüglich keine Probleme. Man müsse in diese Richtung gehen. − ecsAusführlich berichtet die Heimatzeitung am 1. Dezember!






 

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