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Trostberg  |  04.02.2018  |  13:30 Uhr

Eschensterben beschert schwierigen Spagat

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Weil Hinweistafeln von Spaziergängern erfahrungsgemäß eher ignoriert werden, sind die Trampelpfade nahe der Pechlerau mit Ästen und Baumstämmen abgesperrt worden. Im Auwald hält die Stadt nur noch die Hauptwege verkehrssicher, damit der Kahlschlag wegen des Eschentriebsterbens nicht zu massiv ausfällt. - Foto: Thomas Thois

Weil Hinweistafeln von Spaziergängern erfahrungsgemäß eher ignoriert werden, sind die Trampelpfade nahe der Pechlerau mit Ästen und Baumstämmen abgesperrt worden. Im Auwald hält die Stadt nur noch die Hauptwege verkehrssicher, damit der Kahlschlag wegen des Eschentriebsterbens nicht zu massiv ausfällt. - Foto: Thomas Thois

Weil Hinweistafeln von Spaziergängern erfahrungsgemäß eher ignoriert werden, sind die Trampelpfade nahe der Pechlerau mit Ästen und Baumstämmen abgesperrt worden. Im Auwald hält die Stadt nur noch die Hauptwege verkehrssicher, damit der Kahlschlag wegen des Eschentriebsterbens nicht zu massiv ausfällt. - Foto: Thomas Thois


"Die Bäume schauen bumperlg’sund aus und fallen plötzlich um." Bürgermeister Karl Schleid und der Stadt Trostberg macht das massive Eschentriebsterben zunehmend zu schaffen. Um dem Sicherheitsbedürfnis der Bevölkerung Rechnung zu tragen, hat der Stadtrat beschlossen, die Abholzaktionen, vor allem am Hangwald über der Altstadt, mit Hochdruck fortzusetzen und den Richtwert von 20 Metern Abstand zu gefährdeten Gebäuden und Grundstücken – dort, wo es nötig ist – auf 30 Meter zu erhöhen.

Am steilen Leitenwald über der Altstadt wolle man schnellstmöglich den Sicherheitsstreifen auf einer Länge von etwa 1,2 Kilometern auslichten. Dies ergebe eine Fläche von rund 3,5 Hektar. 1,5 Hektar (rund zwei Fußballfelder) seien schon entsprechend abgeholzt worden. Weil somit nur noch am oberen Rand des Leitenwalds ein Rest an Baumbestand verbliebe, gibt die Stadt Nachpflanzungen in Auftrag. Sträucher und niedrigere Baumarten sollen dafür sorgen, dass sich die Natur wieder entfalten und der Hang stabilisieren kann. Dafür will man jährlich rund 40000 Euro in den nächsten drei bis vier Jahren ausgeben.

Die Rodungen mit erhöhtem Tempo und Ausmaß bedeuten für Stadtförster Helmut Gattinger einen schwierigen Spagat. Einerseits gelte es, Anwohner und Spaziergänger zu schützen, andererseits handle es sich um wertvollen Schutzwald, der das Landschaftsbild präge, Naherholungsgebiet für die Menschen und Lebensraum für viele Tierarten sei.

Deshalb ist es Gattinger wichtig, den Kahlschlag in Grenzen zu halten. So hat der Stadtrat nun beschlossen, dass im Auwald entlang der Alz nur so viele Bäume entnommen werden, dass man eine Gefährdung für die Hauptwege ausschließt. Die zahlreichen Trampelpfade dagegen sollen Spaziergänger nicht mehr benutzen. Man hat diese nun mit Ast- und Stammablagerungen abgesperrt.

Als Verfechter des Naturschutzgedankens betont Helmut Gattinger, dass auch alte, angefaulte Bäume eine große Rolle für das ökologische Gleichgewicht spielen. "In deren Löchern und Höhlen brüten viele Vögel." Auch Fledermäusen, Siebenschläfern oder Hornissen dienten diese sogenannten Biotopbäume als Lebensraum. Beim Freischneiden des Wegenetzes versuche man, möglichst viele davon stehen zu lassen. Spaziergänger erkennen dies daran, dass zahlreiche Bäume in grüner Farbe mit dem Zeichen "BH" für Bruthöhle markiert sind, demnach also von der Motorsäge verschont bleiben. - tt/fam

Einen ausführlichen Bericht zu dem Thema lesen Sie am 5. Februar im Trostberger Tagblatt und Traunreuter Anzeiger.






 

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