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28.09.2018

Altötting

Bahnausbau: So reagiert die Region

Eingleisig und nicht elektrifiziert – so sieht die Gleisverbindung von Tüßling Richtung Süden bislang aus. Das Verkehrsministerium verspricht Besserung, und das durchgehend bis Freilassing. −Foto: Kleiner
Eingleisig und nicht elektrifiziert – so sieht die Gleisverbindung von Tüßling Richtung Süden bislang aus. Das Verkehrsministerium verspricht Besserung, und das durchgehend bis Freilassing. −Foto: Kleiner

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Zweigleisig, elektrifiziert, und das nicht nur zwischen München und Tüßling, sondern auch weitergehend bis Freilassing – so sehen die Zusagen aus, die Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer am Dienstag im bayerischen Kabinett gemacht hat. Die regionalen Reaktionen auf die für viele überraschend weit gehende Ankündigung fallen durchweg positiv aus.

Von einem "klaren Bekenntnis der Bundesregierung zu unserer Region" spricht Innenstaatssekretär und Bundestagsabgeordneter Stephan Mayer (CSU). Die Entscheidung von Verkehrsminister Scheuer sei letztlich "das Ergebnis hartnäckiger Arbeit". Für Pendler und Reisende werde es zu deutlichen Fahrzeitverkürzungen kommen.

"Endlich", erklärt MdL Günther Knoblauch (SPD) in Bezug auf die Ankündigung Scheuers. "Nach hartnäckigem Dranbleiben" hätten die Verkehrsministerien von Bund und Land "die Faktenlage erkannt: Wir brauchen den zweigleisigen Bahnausbau und die Elektrifizierung durchgängig von München bis Freilassing", so der SPDler. Für das Chemiedreieck, "den Personenverkehr und insbesondere die hier ansässigen Firmen" sei ein Ausbau der Gesamtstrecke "dringend nötig, um dem hohen Güteraufkommen gerecht zu werden".

Höchst zufrieden zeigt sich auch Altöttings Landrat Erwin Schneider. "Ich bin sehr glücklich", schreibt er insbesondere zu der Entscheidung, auch die Strecke zwischen Tüßling und Freilassing vollständig zweigleisig ausbauen zu wollen. "Wir haben es lange gefordert, nun ist es umso wichtiger, so schnell wie möglich mit den Planungen zu beginnen."

Positiv wird die Entscheidung für eine durchgehende Zweigleisigkeit Richtung Süden auch bei der Chemieindustrie gesehen. Für die weitere Entwicklung des Chemiedreiecks sei das Projekt "von wesentlicher Bedeutung. Daher begrüßen wir die Hochstufung im Bundesverkehrswegeplan ausdrücklich. Nur mit einem kompletten und zügigen Ausbau der ABS 38 München – Mühldorf – Freilassing kann den steigenden Gütertransportmengen in unserer Region Rechnung getragen werden", erklärt etwa der Burghauser Standortleiter Dr. Dieter Gilles für die Wacker Chemie. − cklMehr dazu lesen Sie am Samstag, 29. September, im Alt-Neuöttinger/Burghauser Anzeiger.
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