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27.04.2019

Mühldorf/Altötting

SOB zieht Bilanz: Mehr Leistung, aber auch mehr Ausfälle

I mog die SOB: Seit Gründung der Südostbayernbahn im Jahr 2002 sind Christoph Kraller (links) und Christian Kubasch in leitenden Funktionen bei der Bahn-Tochter mit Sitz in Mühldorf aktiv. Mit dem Geschäft 2018 sind sie sehr zufrieden, mit manchen Störungen in den Abläufen nicht. −Foto: Schwarz
I mog die SOB: Seit Gründung der Südostbayernbahn im Jahr 2002 sind Christoph Kraller (links) und Christian Kubasch in leitenden Funktionen bei der Bahn-Tochter mit Sitz in Mühldorf aktiv. Mit dem Geschäft 2018 sind sie sehr zufrieden, mit manchen Störungen in den Abläufen nicht. −Foto: Schwarz

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2018 war kein einfaches Jahr für die Südostbayernbahn (SOB). Zufrieden sind die Geschäftsleiter Christoph Kraller und Christian Kubasch mit den Leistungen und Angeboten, die erweitert wurden; zuvorderst nennen sie den Stundentakt zwischen Tüßling und Freilassing. Selbst am meisten verärgert aber sind sie über die Probleme und Ausfälle, die die SOB-Kunden im vergangenen Jahr getroffen haben. Das Geschäft in Gänze sei sehr gut gewesen. Umsatzzahlen jedoch dürfen sie auf Anweisung des Mutterkonzerns Deutsche Bahn nicht mehr herausgeben, um Wettbewerbern keine diesbezüglichen Informationen zu liefern, teilt Pressesprecherin Veronika Paul auf Nachfrage der PNP mit.

Im Qualitätsranking der Bayerischen Eisenbahngesellschaft (BEG) hat der Ruf der Südostbayernbahn gelitten. Um drei Plätze auf Rang 13 unter 29 Anbietern ist das Unternehmen abgerutscht. Ursachen seien Graffiti an Fahrzeugen und fehlende Liniennetzpläne am Zug. Das ist auch den Verschleiß-Pannen mit dem eigenen SOB-Material geschuldet, weshalb Fahrzeuge von anderen Anbietern ausgeliehen wurden, die nicht dem Mühldorfer Standard entsprachen. Ebenfalls moniert wurden von den Prüfern mangelnde Sauberkeit in den Zügen und die optische Haltestelleninformation.

Wirklich kritisch werden zwei andere Punkte. Die Präsenz der Kundenbetreuer sowie die Temperatur in den Zügen. Diese beiden Ansätze nehme sich die SOB sehr zu Herzen, weil sie unmittelbar die Kunden betreffen, die zufriedenzustellen das höchste Ziel sei, sagt Kraller. Dies beinhalte ganz besonders auch die Frage der Pünktlichkeit, die wiederum von der BEG nicht geprüft werde. Gründe für Verspätungen waren die Güterzug- und S-Bahn-Unfälle bei München, veraltete Technik auf der Strecke, die bereits beschriebene Fahrzeugverfügbarkeit, Personen im Gleis. − ecsMehr dazu lesen Sie am Samstag, 27. April, im Alt-Neuöttinger/Burghauser Anzeiger.
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