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Erhöhung um 2,0 Prozent  |  06.12.2017  |  16:36 Uhr

IG Metall lehnt erstes Angebot zu Metalltarif ab

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Die IG Metall hat ein erstes Gehaltsangebot der Arbeitgeber bei den Tarifverhandlungen für die deutsche Metall- und Elektroindustrie strikt abgelehnt. Damit rücken die ersten Warnstreiks in Deutschlands Schlüsselindustrien näher.

Das Angebot sei eine Provokation und nicht verhandlungsfähig, weil es keine Aussagen zu Arbeitszeitverkürzungen enthalte, sagte der bayerische Bezirksleiter Jürgen Wechsler in München.



Die Gewerkschaft hatte neben 6 Prozent mehr Geld das Recht auf zeitweise Absenkung der Wochenarbeitszeit auf 28 Stunden und einen gleichzeitigen Lohnausgleich für einige Beschäftigtengruppen gefordert.

In ihrem zeitgleich auch in Niedersachsen und im Tarifgebiet Mitte (Hessen, Rheinland-Pfalz und Saarland) vorgelegten Angebot gingen die Arbeitgeber auf die Arbeitszeitproblematik nur insofern ein, als dass sie flexiblere Grenzen nach oben verlangten. "Wir sprechen über jede Form der Flexibilisierung, aber mehr Geld für Nichtstun machen wir nicht mit", sagte Gesamtmetall-Präsident Rainer Dulger.

Das Arbeitgeber-Angebot sah vor, dass die rund 3,9 Millionen Beschäftigten beim Entgelt eine Einmalzahlung von 200 Euro und ab April eine Tariferhöhung um 2,0 Prozent erhalten. Als Laufzeit schlugen die Arbeitgeber 15 Monate vor. Das Angebot sei "völlig konträr zur hervorragenden Gewinnsituation der Branche", sagte der Frankfurter IG-Metall-Bezirkschef Jörg Köhlinger. "Das nehmen unsere Mitglieder nicht als ernst gemeintes Angebot wahr."

Die von der Gewerkschaft vorgeschlagenen Regelungen brächten Ungerechtigkeiten gegenüber Menschen, die bereits jetzt ihre Arbeitszeit verkürzt haben, argumentierte Dulger. "Ein Lohnzuschlag für Arbeitszeitverkürzung hingegen wäre ungerecht, diskriminierend und rechtswidrig, es ist klar, dass wir uns darauf keinesfalls einlassen werden." Die Vorschläge der IG Metall verschärften nicht nur den Fachkräftemangel. "Sie gehen auch an den Bedürfnissen der Beschäftigten vorbei. Umfragen zufolge sind 70 Prozent zufrieden mit ihrer Arbeitszeit und 25 Prozent wollen sogar mehr arbeiten."

Die Arbeitgeber seien gesellschaftlich verpflichtet, es Arbeitnehmern zu ermöglichen, Kinder zu betreuen oder Angehörige zu pflegen, sagte hingegen IG-Metall-Chef Jörg Hofmann der Deutschen Presse-Agentur. Neue Arbeitszeitmodelle seien im Interesse der Industrie selbst. "Die Branche leistet sich bis heute, dass wir nur 20 Prozent Frauen beschäftigen. Wenn sie Fachkräfte in Zukunft will, braucht sie Arbeitszeitmodelle, die es attraktiv machen, in der Metall- und Elektroindustrie zu arbeiten."

In den kommenden Tagen werden zunächst die regionalen Verhandlungen fortgeführt mit dem 14. Dezember als Höhepunkt, wenn in den beiden wichtigsten Tarifgebieten Baden-Württemberg und Nordrhein-Westfalen gesprochen wird. In Bayern geht es erst am 15. Januar weiter, wenn es voraussichtlich schon die ersten Warnstreiks gegeben hat. Die stundenweisen Arbeitsniederlegungen sind erstmals nach dem Ablauf der Friedenspflicht am 1. Januar rechtlich zulässig.






 

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