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Rosenheim  |  27.05.2014  |  13:04 Uhr

Erfolg von "Die Partei": Satiriker in Rosenheim erhoffen Sitz in Brüssel

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Während die satirische Partei "Die Partei" in den Landkreisen Traunstein (0,30 Prozent), Berchtesgadener Land (0,27 Prozent) und Altötting (0,40 Prozent) deutlich unter dem bundesweiten Ergebnis blieb, sind die Polit-Spaßvögel in Rosenheim schon ziemlich gut verankert. 0,67 Prozent der Stimmen sprangen dort für die Satiriker heraus. Immerhin hat sich in der Innstadt ein eigener Ortsverband gebildet, der nun dank des bahnbrechenden Rotationsprinzips von Partei-Chef Martin Sonneborn hofft, "dass auch unsere drei bayerischen Spitzenkandidaten ins Parlament einziehen". Denn der Wegfall der Drei-Prozent-Hürde sorgte dafür, dass "Die Partei" als eine von sieben deutschen Kleinstparteien ins EU-Parlament einzog.

Nachdem "Die Partei" in Rosenheim 105 Stimmen holen konnte, hat sie Großes vor. "Bei der Kommunalwahl 2020 wollen wir die absolute Mehrheit im Rosenheimer Stadtrat", heißt es in einer Pressemitteilung. "In diesem Fall werden wir den Kurs von OB Bauer radikal weiterführen und versprechen jedem Bewohner ein eigenes Parkhaus in der Innenstadt." Enttäuscht zeigte sich der Rosenheimer Ortsverband von der hohen Wahlbeteiligung: 62,43 Prozent Nichtwähler in Rosenheim bedeute zwar, dass die vertretene Position "Europa ist uns egal!" von einem Großteil der Rosenheimer geteilt worden sei, "jedoch hätten wir gehofft, dass wir mit dieser Position 72 Prozent der (Nicht-)wähler aus der Seele sprechen". Im Europa-Wahlkampf sorgte "Die Partei" zudem mit folgenden Vorschlägen für Schlagzeilen: Einführung der Faulenquote, eine Million Euro Existenzminimum (pro Person), Wiederaufbau der Mauer und ein Wahlalter zwischen 12 und 52, der Zielgruppe der "Partei".

Dass die Gruppierung politische Parodie betreibt, zeigt die Tatsache, dass Parteichef Martin Sonneborn – einstiger Chefredakteur der Satire-Zeitschrift Titanic – jetzt schon wieder an Abschied denkt: Der einzige Europaparlamentarier der Satire-Partei will bereits nach einem Monat sein Mandat wieder abgeben. "Ich werde mich vier Wochen lang intensiv auf meinen Rücktritt vorbereiten", sagte Martin Sonneborn der Deutschen Presse-Agentur. Er wolle damit eine Rotation einleiten. "Wir werden versuchen, monatlich zurückzutreten, um 60 Parteimitglieder durchzuschleusen durch das EU-Parlament. Das heißt, dass jedes dieser Mitglieder einmal für 33000 Euro im Monat sich Brüssel anschauen kann und dann zurücktritt und noch sechs Monate lang Übergangsgelder bezieht. Wir melken also die EU wie ein kleiner südeuropäischer Staat." − tt/dpa






 

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