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Piding/Waging  |  29.08.2015  |  06:00 Uhr

Pidinger Molkerei zahlt 38 Cent pro Liter: So lange der Kunde mitspielt

von Michael Hudelist

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Mit 32 Kühen ist Matthias Mayer aus Waging ein durchschnittlicher Milchlieferant für die Molkerei. Trotz der geringen Zahl kann er vom Milchpreis der Pidinger gut leben. − Fotos: Hudelist

Mit 32 Kühen ist Matthias Mayer aus Waging ein durchschnittlicher Milchlieferant für die Molkerei. Trotz der geringen Zahl kann er vom Milchpreis der Pidinger gut leben. − Fotos: Hudelist

Mit 32 Kühen ist Matthias Mayer aus Waging ein durchschnittlicher Milchlieferant für die Molkerei. Trotz der geringen Zahl kann er vom Milchpreis der Pidinger gut leben. − Fotos: Hudelist


Bauern demonstrieren vor "Bergader" in Waging gegen sinkende Milchpreise, bei den Discountern wird Milch immer billiger und trotzdem gibt es rund 1800 Bauern zwischen Berchtesgaden und Garmisch, die mit 38 Cent pro Liter Rohmilch relativ gut fahren. Sie liefern ihre Milch in Piding ab, bei den Milchwerken Berchtesgadener Land. Dort ist man überzeugt davon, dass der Kunde für die "Bergbauern-Milch" auch weiterhin einen höheren Preis zahlt. Trotzdem bleiben auch die grünen Milchpackungen aus Piding von der Rabattschlacht nicht verschont.

Aldi, Lidl, Edeka – überall ist günstige Milch ein Lockmittel. Die billigste Liter-Packung mit Milch kostet derzeit 55 Cent, dagegen erscheint die Bergbauern-Milch aus Piding mit 1,09 und 1,19 Euro teuer, und trotzdem hat Bernhard Pointner als Geschäftsführer der BGL-Milch keine Absatzsorgen. Im Gegenteil, "unsere Kunden sind bereit, für Qualität einen höheren Preis zu zahlen, auch damit wir unseren Bauern einen fairen Preis anbieten können".

Macht der Handel damit nicht die Philosophie der "guten Qualität für einen guten Preis" kaputt? "Nein", sagt Pointner, "denn wer nur die billigsten Lebensmittel kauft, wird dabei bleiben, aber die Unentschlossenen kaufen bei einem Aktionspreis vielleicht unsere Milch und merken dann den Unterschied". Der Milch-Chef sieht also statt einer Gefahr für den hohen Preis eher die Werbewirkung. Im Übrigen hätten die Molkereien ohnehin keinen Einfluss auf die Preise in den Kühlregalen. Glück haben die Bergbauern natürlich auch, dass die Kunden ja nicht Frischmilch bunkern können, wie sie es bei Aktionen anderer Artikel tun.

Bergbauern-Milch ist für Supermärkte auch ein Lockmittel, das schadet der Marke aber nicht, glaubt Milch-Chef Pointner.

Bergbauern-Milch ist für Supermärkte auch ein Lockmittel, das schadet der Marke aber nicht, glaubt Milch-Chef Pointner.

Bergbauern-Milch ist für Supermärkte auch ein Lockmittel, das schadet der Marke aber nicht, glaubt Milch-Chef Pointner.


Mehr dazu lesen Sie in der Heimatwirtschaft in der Wochenendausgabe, 29./30. August, Ihrer Heimateztiung.






 

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