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München  |  16.07.2017  |  12:46 Uhr

Tourismusmagnet Nationalpark: Übersicht der Favoriten

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Der Nationalpark Bayerischer Wald zieht Touristen an. −Foto: Armin Weigel

Der Nationalpark Bayerischer Wald zieht Touristen an. −Foto: Armin Weigel

Der Nationalpark Bayerischer Wald zieht Touristen an. −Foto: Armin Weigel


Tourismus, Arbeitsplätze, Artenvielfalt - vor der Entscheidung über den dritten Nationalpark in Bayern haben Politiker, Naturschützer, Anwohner und Vertreter der bestehenden Nationalparks eine positive Bilanz gezogen: Die beiden Nationalparks Bayerischer Wald und Berchtesgaden sind demnach ein Erfolg auf der ganzen Linie. "Der Nationalpark Bayerischer Wald hat einen großen Anteil daran, dass aus dem Armenhaus eine entsprechend florierende Region geworden ist", sagt Richard Mergner, Landesbeauftragter beim Bund Naturschutz in Bayern (BN).

Über 7,1 Millionen Übernachtungen jährlich zählt allein die Region Bayerischer Wald. "Der Nationalpark ist für uns nicht mehr wegzudenken", sagt Karlheinz Roth, Bürgermeister von Spiegelau (Landkreis Freyung-Grafenau). Er schaffe über 200 Arbeitsplätze, hinzu kämen noch etwa tausend Stellen durch den Tourismus.

Auch der Nationalpark Berchtesgaden lockt scharenweise Touristen an. Nach einer Studie der Julius-Maximilians-Universität Würzburg kommen jedes Jahr knapp 1,6 Millionen Besucher. Mit dem Tourismus rund um den Nationalpark verdienen hier mittlerweile mehr als 2000 Einheimsche ihren Lebensunterhalt.

So ist es kein Wunder, dass sich die anfängliche Abneigung der Bürger gelegt hat. Die Kritikpunkte von damals erinnern an die laufende Debatte um den dritten Nationalpark: Anwohner waren unsicher, ob sie sonntags noch im Wald spazieren gehen dürfen. Förster befürchteten, dass ihre angrenzenden Wälder von Schädlingen heimgesucht werden. Und Holzhauer sorgten sich um ihren Arbeitsplatz.

Die Bevölkerung müsse von der Idee begeistert sein

Viele Konflikte ließen sich im Lauf der Jahre lösen. So gibt es mittlerweile Brennholzkonzepte und 500 Meter breite Übergangszonen, damit Schädlinge wie der Borkenkäfer aus dem naturbelassenen Nationalpark nicht auf angrenzende Wälder übergreifen. In der Schutzzone entstanden dafür urwaldartige Strukturen mit einer immensen Artenvielfalt, die es nur noch in wenigen Regionen in Mitteleuropa gibt.

Anwohner, Politiker und Naturschützer stehen heute im engen Dialog, wie Franz Rasp sagt. Der Bürgermeister von Berchtesgaden hat gleich drei Tipps für den neuen Nationalpark: Zunächst müssten Bevölkerung und Meinungsbilder vor Ort von der Idee überzeugt sein. "Begeisterung in den Geschäftsstellen der Verbände in München hilft gar nix; im Gegenteil: es behindert eher", sagt Rasp. Und noch was: Solange die Finanzierung nicht abschließend geklärt ist, sollte sowieso kein neuer Nationalpark ausgewiesen werden.

10 bis 15 Millionen Euro hat das Umweltministerium versprochen. Noch vor der Sommerpause - voraussichtlich am Dienstag - will die Staatsregierung nun das weitere Vorgehen festlegen. Als Standorte sind im Gespräch: die Rhön, die Donauauen, der Spessart und der Frankenwald. Rhön und Donauauen gelten als besonders chancenreich. Der Steigerwald war von Anfang an ausgeschlossen worden - ausgerechnet die Region, die aus Sicht von Naturschutzverbänden am besten geeignet wäre. − dpa






 

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