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München  |  13.08.2017  |  07:47 Uhr

Förderprogramm bringt mehr als 460 Ärzte in fünf Jahren aufs Land

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Ein Hausarzt misst in seiner Praxis einer Patientin den Blutdruck. 

Ein Hausarzt misst in seiner Praxis einer Patientin den Blutdruck.  | Foto: dpa

Ein Hausarzt misst in seiner Praxis einer Patientin den Blutdruck.  - Foto: dpa


Im Kampf gegen den Ärztemangel auf dem Land wirkt das Förderprogramm des Freistaats. "In fünf Jahren konnten wir über 460 Mediziner für den ländlichen Raum begeistern: Wir fördern 351 Arzt-Niederlassungen und 117 Medizinstudierende, die sich verpflichtet haben, später im ländlichen Raum tätig zu werden", sagte Bayerns Gesundheitsministerin Melanie Huml (CSU) in München. "Damit kann rechnerisch rund jede vierte Kommune in Bayern mit einem Nachwuchsmediziner versorgt werden."

Das Ministerium hatte das Programm am 14. August 2012 vorgestellt. Bislang wurden den Angaben nach rund 27,2 Millionen Euro bereitgestellt. Im Doppelhaushalt 2017/2018 stünden dafür insgesamt 11,2 Millionen Euro zur Verfügung.

Das Ministerium unterstützt etwa die Niederlassung von Haus- und Fachärzten mit bis zu 60.000 Euro, wenn sie in Gemeinden mit nicht mehr als 20.000 Einwohner ziehen. Psychotherapeuten können bis zu 20.000 Euro erhalten; hier liegt die Grenze bei Kommunen mit maximal 40.000 Einwohnern. Medizinstudenten können Stipendien bekommen, wenn sie sich verpflichten, ihre Facharztweiterbildung im ländlichen Raum zu absolvieren und anschließend noch fünf Jahre dort tätig zu sein.

Landärztemangel ist seit Jahren ein Problem. Nach Angaben der Kassenärztlichen Vereinigung Bayerns (KVB) aus dem Frühjahr ist mehr als ein Drittel der Hausärzte im Freistaat älter als 60 Jahre und werden dementsprechend in den nächsten Jahren ihre Berufstätigkeit beenden. Von 414 Hausärzten, die im vergangenen Jahr in Bayern in den Ruhestand gingen, hätten 87 zunächst keinen Nachfolger gefunden.

"280 Hausärzte und 71 Fachärzte sind aufgrund unserer Förderung bereits im ländlichen Raum tätig, darunter zehn Kinder- und Jugendpsychiater und 50 Psychotherapeuten", sagte Huml. "Mein Ziel ist ganz klar: Auch künftig sollen die Patientinnen und Patienten einen Hausarzt vor Ort finden können." - dpa



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