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Südostbayern  |  13.01.2018  |  08:12 Uhr

Bayern gehen die Busfahrer aus: Bei einem Drittel naht die Rente

von Alexander Augustin

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Auf dem Weg in die Rente sind viele Busfahrer. Ein Drittel ist in Bayern älter als 55 Jahre. Das wird für die Branche zum Problem. − F.: dpa

Auf dem Weg in die Rente sind viele Busfahrer. Ein Drittel ist in Bayern älter als 55 Jahre. Das wird für die Branche zum Problem. − F.: dpa

Auf dem Weg in die Rente sind viele Busfahrer. Ein Drittel ist in Bayern älter als 55 Jahre. Das wird für die Branche zum Problem. − F.: dpa


Auf dem Land sind Omnibusunternehmen unverzichtbar für den öffentlichen Nahverkehr. Sie fahren Kinder zur Schule und wieder nach Hause, ergänzen den oft leidlich ausgebauten Linienverkehr. Für die Firmen bedeutet das einen hohen Personalaufwand. Bisher war es kein Problem, ausreichend Fahrer zu finden. Das wird sich aber ändern, befürchten Unternehmer und Verbände. Auch in der Region sieht die Prognose düster aus. Dafür gibt es viele Gründe.

Josef Artmeier beschäftigt in seinem Unternehmen in Bernried (Landkreis Deggendorf) etwa 50 Busfahrer. Zurzeit völlig ausreichend für den Linien- und Reiseverkehr. Trotzdem plagen ihn Zukunftssorgen: "Innerhalb der kommenden fünf Jahre werden etwa 15 meiner Busfahrer in Rente gehen." Nachwuchs: Fehlanzeige. Das erfährt Artmeier gerade selbst. Aktuell hat er eine Stelle ausgeschrieben. Gemeldet hat sich darauf keiner – zumindest keiner, der den Anforderungen genügen würde.

Die Überalterung der Belegschaft bedroht den Berufsstand

Ein Busfahrer müsse eben nicht nur Menschen von A nach B kutschieren, sondern sei ein "Mann für alles", sagt Hans Aschenbrenner, der das gleichnamige Unternehmen in Viechtach (Landkreis Regen) betreibt. "Ein Busfahrer ist auch Servicekraft, muss im Umgang mit Menschen geschickt sein und dafür natürlich die deutsche Sprache beherrschen", sagt er. Auch er berichtet von der Überalterung seiner Belegschaft: "Wir haben noch ein paar Junge, aber der Großteil ist 55 oder älter."

Früher sei der Zugang zum Beruf noch einfacher gewesen, erzählt Nicolaj Erberlein vom Busunternehmen Hoevels in Trostberg (Landkreis Traunstein). Ein Busführerschein kostete keine 1000 D-Mark und – noch wichtiger: "Die Bundeswehr war jahrzehntelang die Fahrschule der Nation, während des Wehrdienstes haben viele den Führerschein gemacht." Einige haben sich dann während des Studiums als Teilzeit-Busfahrer ein paar Mark dazu verdient. Diese Zeiten sind vorbei. Zurzeit stagniert die Zahl der Menschen in Bayern mit Busführerschein bei knapp unter 40.000.

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