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München/Jägerwirth  |  11.05.2018  |  06:01 Uhr

Niederbayer betreut seit 51 Jahren die Schiedsrichter beim FC Bayern

von Michael Witte

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Auch mit 81 Jahren noch angespannt bei den Spielen des FC Bayern: Adi Weber betreut seit 51 Jahren die Schiedsrichter des Rekordmeisters und kümmert sich – ob Bundesliga oder Champions League – um die Belange der Unparteiischen. − Foto: Michael Witte

Auch mit 81 Jahren noch angespannt bei den Spielen des FC Bayern: Adi Weber betreut seit 51 Jahren die Schiedsrichter des Rekordmeisters und kümmert sich – ob Bundesliga oder Champions League – um die Belange der Unparteiischen. − Foto: Michael Witte

Auch mit 81 Jahren noch angespannt bei den Spielen des FC Bayern: Adi Weber betreut seit 51 Jahren die Schiedsrichter des Rekordmeisters und kümmert sich – ob Bundesliga oder Champions League – um die Belange der Unparteiischen. − Foto: Michael Witte


Er gehört zum FC Bayern wie Uli Hoeneß, Franz Beckenbauer oder Gerd Müller – doch nur wenige kennen den Mann, der seit sage und schreibe 51 Jahren beim Rekordmeister im Stillen wirkt: Adi Weber (81), geboren in Jägerwirth. Und sein Job? Der Niederbayer betreut die Schiedsrichter. Ob Bundesliga oder Champions League: Weber steht als Kavalier alter Schule immer parat.

Antipasti, Fisch mit Safran-Reis auf den Tellern, Sekt in den Gläsern: Kurz nach 14 Uhr wird in der Business-Lounge des FC Bayern in der Allianz-Arena gegessen. Die Stimmung, auch bei den heutigen Gästen aus Hamburg, ist prächtig, noch 90 Minuten bis zum Bundesliga-Match zwischen den Roten von der Isar und den Rothosen von der Elbe. Ein Tisch an der raumhohen Fensterfront mit Blick aufs Grün ist für einen älteren Herrn nebst Gästen reserviert. Eine charmante Bedienung nimmt die Wünsche der Tisch-Gesellschaft auf, dreht aber dann mitten im Satz ab: "Herr Weber, Espresso, natürlich, wie immer, ich muss ja gar nicht fragen."

"Ich habe alles erlebt, was man im Fußball erleben kann": Adi Weber lernte in den 1960er Jahren beim Freundschaftsspiel gegen den FC Santos den brasilianischen Superstar Pelé kennen. − Foto: Archiv Weber

"Ich habe alles erlebt, was man im Fußball erleben kann": Adi Weber lernte in den 1960er Jahren beim Freundschaftsspiel gegen den FC Santos den brasilianischen Superstar Pelé kennen. − Foto: Archiv Weber

"Ich habe alles erlebt, was man im Fußball erleben kann": Adi Weber lernte in den 1960er Jahren beim Freundschaftsspiel gegen den FC Santos den brasilianischen Superstar Pelé kennen. − Foto: Archiv Weber


Wenig später tritt Ex-Präsident Karl Hopfner in den Raum, begrüßt zunächst die Witwe von Ex-Vizepräsident Hans Schiefele am Tisch vis-à-vis und klopft wenig später Weber jovial auf die Schulter: "Alles klar, Adi?" Die beiden tauschen sich kurz über die private Lage aus, dann gesellt er sich zur Tafel mit der Führungsriege des Rekordmeisters und des HSV. Business as usual, Weber plaudert derweil mit dem Schiedsrichter-Beobachter der heutigen Partie, Peter Sippel (48). Der Ex-FIFA-Schiedsrichter lebt in München, beide kennen sich seit Jahren und Sippel sagt einen schönen Satz: "Adi ist einzigartig."

Er kennt alle, ihn mögen alle: FCB-Schiedsrichterbetreuer Adi Weber mit Ex-Bayern-Kapitän Philipp Lahm (l.) bei einem Heimspiel gegen Werder Bremen um Ex-Spielführer Clemens Fritz (2.v.r.) und dem Schiedsrichter-Gespann um Bastian Dankert (3.v.r.). − Foto: Archiv Weber

Er kennt alle, ihn mögen alle: FCB-Schiedsrichterbetreuer Adi Weber mit Ex-Bayern-Kapitän Philipp Lahm (l.) bei einem Heimspiel gegen Werder Bremen um Ex-Spielführer Clemens Fritz (2.v.r.) und dem Schiedsrichter-Gespann um Bastian Dankert (3.v.r.). − Foto: Archiv Weber

Er kennt alle, ihn mögen alle: FCB-Schiedsrichterbetreuer Adi Weber mit Ex-Bayern-Kapitän Philipp Lahm (l.) bei einem Heimspiel gegen Werder Bremen um Ex-Spielführer Clemens Fritz (2.v.r.) und dem Schiedsrichter-Gespann um Bastian Dankert (3.v.r.). − Foto: Archiv Weber


Karriere als Betreuer begann eigentlich bei den Löwen

Der Gelobte isst nichts und verabschiedet sich vom Tisch nach rund 30 Minuten. Mit drei Flaschen Sekt in der Tragetasche: "Wir müssen ja nach den 90 Minuten auf das Spiel anstoßen", begründet der Schiedsrichter-Betreuer. "Das machen wir schon immer so."

Diesen Stil pflegt Adi Weber beim FC Bayern nunmehr seit einem halben Jahrhundert, genauer gesagt seit der Saison 1967/68. Bei den "Roten" der Stadt wohlgemerkt. Dabei begann seine Karriere als Betreuer der Herren in Schwarz bei den "Blauen". Als der TSV 1860 München bei der Gründung der Bundesliga 1963 erstmals eine Fachkraft für die Betreuung der Schiedsrichter sucht, übernimmt Weber den Job. Der junge Mann stählt damals seinen Körper in der Box-Abteilung der Löwen, holt sich ein blaues Auge und scheint dem einstigen 1860-Geschäftsführer Wiggerl Maierböck als Verkaufsleiter der Löwenbräu AG prädestiniert, um die Unparteiischen zu umgarnen. Über seine Zeit rund ums Grünwalder Stadion geht Gentleman Weber heute nicht ins Detail.

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