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Trostberg  |  16.05.2018  |  10:00 Uhr

Nach 30 Jahren: Wirtschaftsschau Chiemgaumesse wird eingestellt

von Lucia Frei

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2016 hatten sich noch zahlreiche heimische Betriebe bei der Chiemgaumesse in der Landkreishalle in Trostberg präsentiert. Die Beteiligung war aber in den vergangenen Jahren schon zurückgegangen.

2016 hatten sich noch zahlreiche heimische Betriebe bei der Chiemgaumesse in der Landkreishalle in Trostberg präsentiert. Die Beteiligung war aber in den vergangenen Jahren schon zurückgegangen.

2016 hatten sich noch zahlreiche heimische Betriebe bei der Chiemgaumesse in der Landkreishalle in Trostberg präsentiert. Die Beteiligung war aber in den vergangenen Jahren schon zurückgegangen.


Die Chiemgaumesse – neben der Truna in Traunstein seit vielen Jahrzehnten die größte Leistungsschau der heimischen Wirtschaft im Landkreis Traunstein – wird es nicht mehr geben. Das haben die Recherchen der Heimatzeitung gezeigt.

Die Mattfeldt & Sänger Marketing und Messe AG aus Kempten, die vor einigen Jahren die Organisation der Messe übernommen hatte, lässt die Regio-Schau zugunsten der Energie- und Baumesse in Trostberg unter den Tisch fallen. Diese Baumesse soll eine passgenaue Zielgruppe mit konkretem Kaufinteresse anlocken. Bürgermeister Karl Schleid und der Vorsitzende des Treffpunkt Trostberg, Stefan Bauer, bedauern diese Entwicklung.

"Erfolgreiche Messe findet wieder statt", heißt es in der Pressemitteilung der Agentur. Am Wochenende, 22. und 23. September, geht die Energie- und Baumesse, die seit 2012 ein fester Bestandteil des Landkreises Traunstein sei, in der Alois-Böck-Halle in die nächste Runde. "Weit über die Hälfte der Standplätze sind vergeben", schreibt Tim Ludwig, Projektleiter der Mattfeldt & Sänger Marketing und Messe AG in der Pressemitteilung.

Energie- und Bauthemen wurden 2012 abgespalten und parallel zur Chiemgaumesse zusammengefasst. − Fotos: Frei

Energie- und Bauthemen wurden 2012 abgespalten und parallel zur Chiemgaumesse zusammengefasst. − Fotos: Frei

Energie- und Bauthemen wurden 2012 abgespalten und parallel zur Chiemgaumesse zusammengefasst. − Fotos: Frei


Erste Chiemgaumesse vor 30 Jahren

Von der Chiemgaumesse kein Wort. Diese findet seit etwa 30 Jahren im zweijährigen Turnus in Trostberg statt. Deren Organisation hatte die Agentur übernommen und davon die Baumesse abgespalten. Auf Nachfrage der Heimatzeitung erklärte Tim Ludwig: "Heuer werden wir uns nur noch auf Energie- und Bauthemen spezialisieren. Dieses Konzept realisieren wir in ganz Deutschland." Die allgemeine Regio-Messe in der Landkreishalle rund um die Themen Gesundheit, Sport und Mobilität, in der sich auf dem Trostberger Platzl auch die ortsansässigen Einzelhändler präsentiert hatten, wird sang- und klanglos fallen gelassen.

Der Grund für das Aus der offeneren Regio-Schau, die eine beliebte Flaniermeile war: Sie zieht viele Besucher an, die sich nicht für Energie und Bauen interessieren. "Wenn nur Leute kommen, die kein Bauvorhaben haben, merken das die Aussteller", so Ludwig. "Jetzt können wir argumentieren, dass nur die Zielgruppe vertreten sein wird." Zu den Ausstellern sagt der Projektleiter: "Wir versuchen, hauptsächlich Partner aus der Region zu finden. Es sind auch größere Betriebe dabei. Das Angebot ist bunt gemischt."

Bürgermeister nicht glücklich über Ende der Chiemgaumesse

Bürgermeister Karl Schleid sagt, er sei nicht glücklich über die Nachricht vom Ende der Chiemgaumesse. Der Wirtschaftsverband Trostberg habe die Messe vor vielen Jahren mit Adolf Reiter als Organisator ins Leben gerufen. "Wir als Stadt haben die Veranstaltung unterstützt, weil sie für unsere heimischen Unternehmer interessant war", so Schleid. In den vergangenen Jahren hätten aber immer weniger Trostberger Firmen teilgenommen. Das Trostberger Platzl ist 2016 gar nicht mehr zustande gekommen.

Rechtsnachfolger des Wirtschaftsverbandes ist der Verein Treffpunkt Trostberg; dessen Vorsitzender Stefan Bauer erklärt, dass der Verein bisher nichts von der Abschaffung der Regio-Messe gewusst habe. "Wir bedauern dies ebenso." Es besehe kein Vertrag mit der Mattfeldt & Sänger AG. Der Treffpunkt Trostberg hatte letztes Jahr den Versuch unternommen, eine eigene Messe, den "Tag der Betriebe", zu etablieren. "Aufgrund der mageren Resonanz haben wir dies jedoch frühzeitig abgeblasen", so Bauer. Unter den neuen Umständen werde das Thema regionale Messe nach der Jahreshauptversammlung des Treffpunkt im Juni nochmal zur Diskussion gestellt. Bauer resümiert: "Wir sehen dies als große Chance, unsere anfängliche Idee zu verwirklichen."

Mehr lesen Sie am Mittwoch, 16. Mai 2018, im Trostberger Tagblatt/Traunreuter Anzeiger.






 

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