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München  |  16.05.2018  |  14:51 Uhr

Tonnenschwerer Kokainfund: Nun sollen Hintermänner gefasst werden

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Schwer bewaffnete und vermummte Polizeibeamte bewachen während einer Pressekonferenz im bayerischen Landeskriminalamt etwa 640 Kilo Kokain, Waffen, Bargeld und Bananen sowie Bananenkisten. − Foto: dpa

Schwer bewaffnete und vermummte Polizeibeamte bewachen während einer Pressekonferenz im bayerischen Landeskriminalamt etwa 640 Kilo Kokain, Waffen, Bargeld und Bananen sowie Bananenkisten. − Foto: dpa

Schwer bewaffnete und vermummte Polizeibeamte bewachen während einer Pressekonferenz im bayerischen Landeskriminalamt etwa 640 Kilo Kokain, Waffen, Bargeld und Bananen sowie Bananenkisten. − Foto: dpa


Nach der Sicherstellung von fast einer Tonne Kokain an mehreren Orten in Deutschland wollen die Ermittler die Hintermänner fassen. Ziel sei zudem, Organisationsstrukturen der Täter offenzulegen, sagte Bayerns Innenminister Joachim Herrmann (CSU) am Mittwoch bei einer Pressekonferenz in München.

Am Montag war bekanntgeworden, dass Spezialisten der bayerischen Polizei und des Zolls in den vergangenen Monaten 950 Kilogramm Kokain sichergestellt hatten. Zwölf Verdächtige sitzen in Untersuchungshaft. Es sei die spektakulärste Sicherstellung der Geschichte des Bayerischen Landeskriminalamts (LKA), betonte der Leiter Robert Heimberger.

Mehr zum Thema:
- Fast eine Tonne Kokain sichergestellt – Hunderte Millionen Euro wert
- Kokain in Bananenkisten in Supermärkten der Region gefunden
- Wert von Bananenkisten-Kokain beträgt rund zehn Millionen Euro

Wie das LKA am Mittwoch mitteilte führten die Ermittlungen der gemeinsamen Ermittlungsgruppe Rauschgift des Bayerischen Landeskriminalamtes und des Zollfahndungsamtes München mit der Staatsanwaltschaft Landshut nach Südamerika. Dort war das Rauschgift in Ecuador in Ein-Kilogramm-Päckchen in Bananenkisten versteckt und nach Hamburg verschifft worden. Von der Hansestadt aus wurden die Kisten in Hallen in ganz Deutschland gebracht, wo die Bananen weiter reifen sollten.

Einbrüche in Reifereien, um Kokain zu holen

Bewaffnete Täter brachen zwischen Juli 2017 und April 2018 immer wieder in die Reifereien in Hamburg, Hessen, Nordrhein-Westfalen, Bayern und im Saarland ein, um das Kokain zu holen. Nach den Einbrüchen blieben nur die Bananen zurück – und die Kisten waren um viele Kilo leichter. Die Ermittler gehen anhand des fehlenden Gewichts davon aus, dass bei den Einbrüchen rund 950 Kilo Kokain gestohlen wurden.

Bayerns Innenminister Joachim Herrmann (2.v.l.) mit Generalstaatsanwalt Richard Röttle (l.), LKA-Leiter Robert Heimberger (2.v.r.) und Kriminaldirektor Jörg Beyer (r.) bei der Pressekonferenz am Mittwochl. − Foto: LKA

Bayerns Innenminister Joachim Herrmann (2.v.l.) mit Generalstaatsanwalt Richard Röttle (l.), LKA-Leiter Robert Heimberger (2.v.r.) und Kriminaldirektor Jörg Beyer (r.) bei der Pressekonferenz am Mittwochl. − Foto: LKA

Bayerns Innenminister Joachim Herrmann (2.v.l.) mit Generalstaatsanwalt Richard Röttle (l.), LKA-Leiter Robert Heimberger (2.v.r.) und Kriminaldirektor Jörg Beyer (r.) bei der Pressekonferenz am Mittwochl. − Foto: LKA


Kokain mit Reinheitsgrad von rund 90 Prozent

Den Verdächtigen waren die Ermittler seit September 2017 auf der Spur, nachdem ein Einbruch in eine bayerische Reifehalle gescheitert war und das Kokain mit den Bananen in bayerische Supermärkte gelangt war. Durch die Ermittlungen und mit der Unterstützung des Bananenimporteurs gelang es den Beamten , über 800 Kilogramm Kokain sicherzustellen. Chemische Untersuchungen des Stoffes zeigten einen sehr hohen Reinheitsgrad von rund 90 Prozent an. Solches Kokain werde normalerweise mehrfach gestreckt, bevor es auf den Markt kommt, heißt es in der Pressemitteilung des LKA.

Spezialeinsatzkräfte schlugen im April zu

Ermittler beobachteten Tätergruppe, um sie auf frischer Tat mit dem Kokain zu stellen. Dies gelang ihnen am 25. April, als Spezialeinsatzkräfte in Hamburg zuschlugen und neun Tatverdächtige mit rund 180 Kilo des Rauschgifts erwischten. Bei gleichzeitigen Wohnungsdurchsuchungen in Hamburg und Hannover wurden auch zwei Revolver mit Munition und mehr als 30.000 Euro Bargeld sichergestellt.

Am 3. Mai wurden drei weitere Verdächtige gefasst. Spezialisten des LKA gehen davon aus, dass die Drogenbande mit insgesamt rund 1,8 Tonnen Kokain handeln wollte – mit einem Schwarzmarktwert von etwa 400 Millionen Euro.

Suche nach den Hintermännern läuft

Um das Millionengeschäft dauerhaft zu stoppen machen sich die Ermittler nun auf die Suche nach den Hintermännern, so das LKA. Dafür werde man weiterhin behördenübergreifend zusammenarbeiten. − dpa/pnp






 

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