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Altötting/Teisendorf  |  11.07.2018  |  05:40 Uhr

Bei Streusalz-Geschäften: Unternehmer betrügt Kommunen

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Der Firmeninhaber stellte den Kommunen Streusalz in Rechnung, welches er nie lieferte. − Foto: dpa

Der Firmeninhaber stellte den Kommunen Streusalz in Rechnung, welches er nie lieferte. − Foto: dpa

Der Firmeninhaber stellte den Kommunen Streusalz in Rechnung, welches er nie lieferte. − Foto: dpa


Der milde Winter, die internationale Konkurrenz, der Druck innerhalb der Branche – Erklärungen, weshalb seine Firma gescheitert ist, hatte der Angeklagte am Montag vor dem Schöffengericht Altötting genügend parat. Nur mit einer Begründung tat er sich schwer: fehlender Geschäftssinn. Dabei steht der 52-Jährige bereits zum zweiten Mal vor den Scherben seiner gewerblichen Existenz. Und zum zweiten Mal beschert ihm dieser Umstand eine Verurteilung vor Gericht.

Wegen Betrugs in zwei Fällen musste sich der Mann am Montag vor dem Schöffengericht Altötting verantworten. Anfang 2016 hatte er zwei Kommunen beim Handel mit Streusalz hinters Licht geführt und dabei insgesamt fast 40.000 Euro Schaden angerichtet. Betroffen waren der Markt Teisendorf (Landkreis Berchtesgadener Land) und die Stadt Ingolstadt über deren Tochterunternehmen Ingolstädter Kommunalbetriebe AÖR. Von Teisendorf kassierte der Angeklagte über seine Handels-GmbH mehr als 18.500 Euro für den Kauf und die Einlagerung von gut 200 Tonnen Streusalz. Salz, das er in Wirklichkeit nie anschaffte. Ähnlich ging er im Fall Ingolstadt vor, wo er für mehr als 20.000 Euro Betrugsschaden sorgte.

Anfang Mai 2017 schlitterte die Firma in die Insolvenz. Das Verfahren läuft noch. Wie viel Geld die Gläubiger zurückbekommen werden, ist offen. Der Betrugsschaden gehört dabei noch zu den kleineren Posten. Insgesamt schätzt der Angeklagte seine Schulden auf rund 700.000 Euro. Der Fall dürfte bei dem 52-Jährigen Erinnerungen an die Zeit um das Jahr 2010 herum wecken. Damals war er nicht nur mit seiner GmbH für die Verwertung von Klärschlämmen krachend gescheitert, sondern wegen krimineller Vorgänge im Zuge des Firmenniedergangs auch wegen Urkundenfälschung und Betrugs verurteilt worden.

Am Montag folgte die zweite Verurteilung – zu 20 Monaten Haft, ausgesetzt auf drei Jahre zur Bewährung. − cklMehr dazu lesen Sie am Mittwoch kostenlos mit PNP Plus und im Alt-Neuöttinger/Burghauser Anzeiger am Online-Kiosk.






 

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