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Perach/Lombok  |  10.08.2018  |  21:22 Uhr

Frau aus dem Landkreis Altötting berichtet vom Erdbeben auf Lombok

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Verwüstung, Obdachlosigkeit, Verletzungen und Tod brachte das Erdbeben über Indonesien.

Verwüstung, Obdachlosigkeit, Verletzungen und Tod brachte das Erdbeben über Indonesien.

Verwüstung, Obdachlosigkeit, Verletzungen und Tod brachte das Erdbeben über Indonesien.


Gili Trawangan ist eine kleine Insel nordöstlich von Lombok. Sandstrände, Palmen, der Indische Ozean ist glasklar. Doch am Samstag ist über diese Idylle binnen Sekunden Chaos und Vernichtung hereingebrochen. Um 19.48 Uhr Ortszeit bebte in der Ferienregion die Erde. Zerstörung überall in dem indonesischen Ferienparadies. Mindestens 150 Menschen starben. Simone Abele (Landkreis Altötting) aus Perach hat das alles miterlebt. Der PNP hat die 29-Jährige ihre traumatischen Erlebnisse geschildert.

Auf dem höchsten Hügel der kleinen Insel Gili Trawangan suchten die Menschen Zuflucht und Schutz, darunter auch Simone Abele aus Perach (links). − Fotos: privat

Auf dem höchsten Hügel der kleinen Insel Gili Trawangan suchten die Menschen Zuflucht und Schutz, darunter auch Simone Abele aus Perach (links). − Fotos: privat

Auf dem höchsten Hügel der kleinen Insel Gili Trawangan suchten die Menschen Zuflucht und Schutz, darunter auch Simone Abele aus Perach (links). − Fotos: privat


Abele ist von Beruf Kellnerin, arbeitet vor allem in Österreich. Sie reist gerne, vor allem in die Wärme. Unterwegs ist sie allein. Vergangenes Jahr war sie etwa auf den Philippinen und in Thailand. Für heuer hatte sie eine große Tour geplant: Australien, Myanmar, Bali. Zwei Monate ist sie schon unterwegs. Und nun hat sie Zwischenstopp in Indonesien gemacht. Ihre Freundin Anna Matzka, eine Wienerin, arbeitet hier als Tauchlehrerin. Es waren bislang unbeschwerte Tage und Wochen gewesen.

"Ich hab nur gedacht: Oh mein Gott, das war‘s jetzt!"

Das Militär hat bei der Evakuierung von Gili Trawangan das Kommando übernommen und mehrere 1000 Menschen nach Lombok gebracht.

Das Militär hat bei der Evakuierung von Gili Trawangan das Kommando übernommen und mehrere 1000 Menschen nach Lombok gebracht.

Das Militär hat bei der Evakuierung von Gili Trawangan das Kommando übernommen und mehrere 1000 Menschen nach Lombok gebracht.


Der Frieden hatte am Samstag vergangener Woche um 19.48 Uhr Ortszeit (Deutschland: 13.48 Uhr) ein abruptes Ende: Simone Abele hatte an diesem Tag ihren Open-water-Tauchkurs beendet und wollte Abend essen gehen. "Das Beben traf uns total unvorbereitet", schreibt die Peracherin der PNP: "Aber ich wusste sofort, was los war. Ich hab nur gedacht: Oh mein Gott, das war‘s jetzt!"

Panik brach aus, die Menschen liefen aus den Häusern, aus den Restaurant, schrien. Simone Abele suchte Schutz. An einer stabil wirkenden Mauer stand ein Baum, "den hab ich dann einfach umarmt, um von der Kraft des Bebens nicht zu Boden gerissen zu werden".

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