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Washington/Manila  |  14.09.2018  |  18:07 Uhr

Todesopfer bei Wirbelstürmen in den USA und auf den Philippinen

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Jamie Thompson geht über eine überflutete Straße, während sich Hurrikan "Florence" der Region nähert. −Foto: Gray Whitley/Sun Journal/AP/dpa

Jamie Thompson geht über eine überflutete Straße, während sich Hurrikan "Florence" der Region nähert. −Foto: Gray Whitley/Sun Journal/AP/dpa

Jamie Thompson geht über eine überflutete Straße, während sich Hurrikan "Florence" der Region nähert. −Foto: Gray Whitley/Sun Journal/AP/dpa


Schwere Wirbelstürme toben über dem Südosten der USA und den Philippinen. Das Zentrum des Hurrikans "Florence" stieß am Freitagmorgen (Ortszeit) in Wrightsville Beach in North Carolina auf Land. Wirbelsturm "Mangkhut" traf am Samstagvormittag auf die Philippinen. Es gibt bereits erste Todesfälle.

Auf seinem langsamen Weg ins Landesinnere der USA bringt Wirbelsturm "Florence" gewaltige Wassermassen mit sich. Weite Landstriche der Bundesstaaten North Carolina und South Carolina waren am Samstagmorgen (Ortszeit) überschwemmt. Sturmfluten und Überschwemmungen bedrohen Hunderttausende. Die Regenfälle können nach Angaben des US-Hurrikanzentrums noch Tage andauern.

Mindestens fünf Menschen starben bis zum späten Freitagabend (Ortszeit) durch "Florence" oder die Folgen des Sturms: Eine Mutter und ihr Kleinkind kamen in der Küstenstadt Wilmington (North Carolina) um, nachdem ein umstürzender Baum auf ihr Haus gekracht war, wie die Polizei mitteilte. Eine Frau starb an einem Herzinfarkt. Ein Mann erlitt einen Stromschlag, als er mit einem Notstromaggregat hantierte. Ein 77-Jähriger in Kinston wurde vom Sturm schlicht umgeblasen - er starb durch den Sturz.

Dieses von der National Oceanic and Atmospheric Administration (NOAA) zur Verfügung gestellte Bild des GOES-Satelliten zeigt Hurrikan "Florence" auf dem Atlantik, der auf die US-Ostküste zusteuert. −Foto: Nasa/Planet Pix via ZUMA Wire/dpa

Dieses von der National Oceanic and Atmospheric Administration (NOAA) zur Verfügung gestellte Bild des GOES-Satelliten zeigt Hurrikan "Florence" auf dem Atlantik, der auf die US-Ostküste zusteuert. −Foto: Nasa/Planet Pix via ZUMA Wire/dpa

Dieses von der National Oceanic and Atmospheric Administration (NOAA) zur Verfügung gestellte Bild des GOES-Satelliten zeigt Hurrikan "Florence" auf dem Atlantik, der auf die US-Ostküste zusteuert. −Foto: Nasa/Planet Pix via ZUMA Wire/dpa


Meteorologen sagen "katastrophale Sturzfluten" voraus

"Florences" langsamer Weg ins Landesinnere werde "katastrophale Sturzfluten" auslösen, warnten Meteorologen auf "weather.com". In North Carolina habe es bereits lebensbedrohliche Sturmfluten gegeben. "Wir wissen, dass es noch Tage weitergehen wird", sagte der Gouverneur von North Carolina, Roy Cooper. Per Erlass ordnete er an, dass Betroffene leichter als bisher an Übergangswohnungen kommen sollen. "Tatsache ist: Dieser Sturm ist tödlich."

Eine Frau sitzt während Regenfällen durch Taifun Mangkhut in einem Evakuierungszentrum. −Foto: Aaron Favila/AP/dpa

Eine Frau sitzt während Regenfällen durch Taifun Mangkhut in einem Evakuierungszentrum. −Foto: Aaron Favila/AP/dpa

Eine Frau sitzt während Regenfällen durch Taifun Mangkhut in einem Evakuierungszentrum. −Foto: Aaron Favila/AP/dpa


Das Zentrum des Sturms war am Freitagmorgen (Ortszeit) in Wrightsville Beach in North Carolina auf Land getroffen. Katastrophenschützer mussten ausrücken, um Menschen aus überfluteten Häusern zu retten. Nach Angaben des Katastrophenschutzes von North Carolina waren dort knapp 789 000 Haushalte oder Betriebe ohne Strom. In South Carolina meldete der Katastrophenschutz 130 000 Haushalte.

Vorboten des Taifuns "Mangkhut" trafen die Philippinen

Der Taifun "Mangkhut" hat auf den Philippinen große Schäden angerichtet und Menschen getötet. Der Sturm entwurzelte Bäume, zerstörte Häuser und löste Dutzende Erdrutsche aus. Mehr als vier Millionen Menschen waren nach Angaben der Behörden vom Samstag ohne Strom. Helfer und Kinder starben.

"Mangkhut" zog weiter in Richtung China, wo der Nationale Wetterdienst den Wirbelsturm am späten Sonntagabend oder in der Nacht zum Montag an der Südküste und auf der Tropeninsel Hainan erwartete. Auch die chinesische Sonderverwaltungszone Hongkong bereitet sich auf die Ankunft des Sturms vor. Behörden riefen die die Hongkonger auf, sich "auf das Schlimmste" einzustellen.

Von den Philippinen wurden zunächst vier Todesopfer bekannt. Die Behörden gingen allerdings von einer höheren Opferzahl aus. Zwei Helfer starben, als eine Schlammlawine sie in der Stadt Itogon verschüttete. Dort kam nach Angaben von Bürgermeister Victorio Paladan auch ein 13 Jahre altes Kind ums Leben. Im Großraum Manila ertrank ein Mädchen in einem Hochwasser führenden Fluss.

China rüstet sich für "Mangkhut"

Die Zahl der Opfer werde vermutlich noch steigen, sagte der Chef des philippinischen Rats für Katastrophenschutz, Ricardo Jalal. Berichte aus betroffenen Regionen erreichten die Behörden nur schleppend, Rettungskräfte hätten viele Gebiete noch nicht erreicht.

Währenddessen rüstete sich China mit Evakuierungen und Warnungen an die Bevölkerung. Rund 3000 Arbeiter wurden von Arbeitsplattformen im Südchinesischen Meer in Sicherheit gebracht, wie die staatliche Nachrichtenagentur Xinhua berichtete. Zudem ordneten die Behörden an, dass mehr als 6000 Schiffe zurück in die Häfen fahren sollen. Einige Fährverbindungen wurden eingestellt. − dpa






 

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