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Ingolstadt/München  |  11.10.2018  |  16:39 Uhr

Millionenschaden: Großbrand in Lager des Deutschen Museums

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In einer Halle in Ingolstadt hat das Deutsche Museum rund 8000 Exponate ausgelagert. In der Nacht auf Donnerstag brach hier ein Feuer aus, das zwei Stunden lang wütete. −Foto: Heinz Reiß

In einer Halle in Ingolstadt hat das Deutsche Museum rund 8000 Exponate ausgelagert. In der Nacht auf Donnerstag brach hier ein Feuer aus, das zwei Stunden lang wütete. −Foto: Heinz Reiß

In einer Halle in Ingolstadt hat das Deutsche Museum rund 8000 Exponate ausgelagert. In der Nacht auf Donnerstag brach hier ein Feuer aus, das zwei Stunden lang wütete. −Foto: Heinz Reiß


Bei einem Großbrand in einem Lager des Deutschen Museums ist ein Schaden in Millionenhöhe entstanden. Das Münchner Museum, das zu den größten Technikmuseen der Welt gehört, hat rund 8000 Ausstellungsstücke nach Ingolstadt ausgelagert. Dort wüteten die Flammen in der Nacht zum Donnerstag mehr als zwei Stunden lang. "Das Gebäude sieht aus, als hätte dort eine Bombe eingeschlagen", sagte ein Mitarbeiter des Museums nach der ersten Begutachtung des Schadens.

Unter den Exponaten in dem Lager sei beispielsweise ein Mikroskop von Chemie-Nobelpreisträger Manfred Eigen. "Das Mikroskop eines Nobelpreisträgers bekommen Sie kein zweites Mal", machte Museumssprecher Gerrit Faust die Bedeutung einiger der Ausstellungsstücke klar. Der ideelle Wert der Objekte sei daher nicht zu beziffern.

Zunächst ging das Museum von einem gesicherten materiellen Schaden mindestens im zweistelligen Millionenbereich aus. Später relativierte das Museum diese erste Einschätzung. Das Depot sei nicht ausgebrannt, die Flammen seien nur von außen in den Raum geschlagen. "Wir gehen also nicht von einem Totalverlust von 8000 Exponaten aus, wie wir ihn am Anfang befürchtet hatten", erklärte Faust. Dennoch seien nun aufwendige Reinigungs- und Restaurierungsarbeiten nötig. Diese Kosten seien nach so kurzer Zeit noch nicht abschätzbar.

"Hoher Sachschaden im Millionenbereich"

Die Polizei sprach nach dem Brand von einem "hohen Sachschaden im Millionenbereich". In der Halle war es aus ungeklärter Ursache zu einer Verpuffung gekommen, dadurch brach das Feuer aus. Die Ingolstädter Kripo hat die Ermittlungen in der Brandruine aufgenommen. Menschen wurden bei dem Feuer nicht verletzt.

Da das Deutsche Museum kein eigenes Zentraldepot besitzt, hat es zur Lagerung der nicht in den aktuellen Ausstellungen gezeigten Stücke mehrere Depots über Bayern verteilt angemietet. Das Ingolstädter Lager wurde schon längere Zeit von dem Museum genutzt. Das Technikmuseum hat dort von der Nähmaschine bis zum Segelflugzeug Exponate von "einzigartigem historischen Wert" abgestellt. In einer benachbarten Lagerhalle hatte auch das Ingolstädter Museum für Konkrete Kunst Bilder und Objekte deponiert. Nach einer ersten Besichtigung gab die Stadtverwaltung diesbezüglich aber Entwarnung. Es seien bei den Stücken des Kunstmuseums allenfalls nur geringe Schäden entstanden. − dpa






 

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