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Traunstein/Schnaitsee  |  07.11.2018  |  16:57 Uhr

Zwei Oberbayern vor Gericht: "Dem Leiden der Mutter ein Ende setzen"

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Der mitangeklagte 20-jährige Trostberger, hier mit seinem Verteidiger Michael Fraunhofer aus Trostberg, hatte seinen Freund tags zuvor schwer belastet. −Foto: Augustin

Der mitangeklagte 20-jährige Trostberger, hier mit seinem Verteidiger Michael Fraunhofer aus Trostberg, hatte seinen Freund tags zuvor schwer belastet. −Foto: Augustin

Der mitangeklagte 20-jährige Trostberger, hier mit seinem Verteidiger Michael Fraunhofer aus Trostberg, hatte seinen Freund tags zuvor schwer belastet. −Foto: Augustin


Der 21-Jährige, der Mitte September 2017 seine 53-jährige Mutter in Altenmarkt mit Hammerschlägen getötet und mit seinem besten Freund (20) die Leiche in einem Wald bei Schnaitsee vergraben haben soll, muss sich aktuell vor der Jugendkammer Traunstein verantworten.

Dem Leiden seiner durch ihn selbst schwer verletzten, seit 20 Minuten nur noch röchelnden 53-jährigen Mutter wollte ihr 21-jähriger Sohn "ein Ende setzen". Es gelang ihm nicht, ihr "mit beiden Händen das Genick zu brechen". Da holte er einen Hammer aus dem Keller des Hauses in Altenmarkt und schlug damit auf ihren Kopf ein. Diese schreckliche Szene erzählte der 21-Jährige einem Kripobeamten, wie dieser am Mittwoch im Prozess gegen den Sohn und dessen Freund (20) vor der Traunsteiner Jugendkammer als Schwurgericht berichtete.

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Der 21-Jährige, der vor Gericht am Mittwoch weiterhin schwieg, hatte der Polizeiinspektion Trostberg am 18. September 2017 gemeldet, seine Mutter sei nicht nach Hause gekommen. Die Kripo Traunstein startete umfangreiche Ermittlungen und gelangte zu dem Schluss, hinter der Vermisstenanzeige könne mehr stecken. Unter anderem war Geld vom Konto der 53-Jährigen verschwunden. Ihre Ausweise lagen in der Wohnung. Zeugen hatten angebliche Wesensveränderungen der 53-Jährigen beobachtet. Auch von Problemen mit dem Sohn erfuhr die Polizei. Die Kriminaler wollten schließlich die Wohnung mit Leichenspürhunden und mit dem Luminol-Verfahren zum Nachweis von Blutspuren überprüfen.

21-jähriger Sohn rechnete schon mit der Polizei

Kurz vor dem geplanten Termin verständigte ein Zeuge am 22. November 2017 die Polizei in Trostberg, seine Kinder hätten die Hand einer Leiche in einem Wald bei Altenöd nahe Schnaitsee entdeckt. Als feststand, dass es tatsächlich eine menschliche Hand war, dazu noch Ohrringe freigelegt wurden, lief eine große Aktion an – einschließlich Rechtsmedizin, Handyüberwachung und Observation. Der 48-jährige Kriposachbearbeiter informierte weiter, während seiner Fahrt nach Altenmarkt habe er über Funk erfahren, Kollegen hätten den Sohn mit seinem VW Polo aufgehalten. Der habe gesagt: "Ich habe schon damit gerechnet, dass mich die Polizei demnächst festnehmen wird." − kdMehr dazu lesen Sie in der Donnerstagsausgabe der Passauer Neuen Presse.



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