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Burghausen  |  06.12.2018  |  19:44 Uhr

Sand und trübes Wasser: Salzach-Zustand wirft Fragen auf

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Wo sonst Kiesbänke die Salzach säumen, bedeckt seit dem Unwetter von Ende Oktober eine mitunter dicke Sandschicht das Ufer, so hier in der Tiefenau bei Raitenhaslach. Nicht anders sieht es in Teilen des Flussbetts aus. −Foto: Kleiner

Wo sonst Kiesbänke die Salzach säumen, bedeckt seit dem Unwetter von Ende Oktober eine mitunter dicke Sandschicht das Ufer, so hier in der Tiefenau bei Raitenhaslach. Nicht anders sieht es in Teilen des Flussbetts aus. −Foto: Kleiner

Wo sonst Kiesbänke die Salzach säumen, bedeckt seit dem Unwetter von Ende Oktober eine mitunter dicke Sandschicht das Ufer, so hier in der Tiefenau bei Raitenhaslach. Nicht anders sieht es in Teilen des Flussbetts aus. −Foto: Kleiner


Herbstzeit ist Angelzeit – zumindest was das Fliegen- und Spinnfischen an der Salzach angeht. Wenn Forellen und Äschen im endlich niedrigen, klaren Wasser auf der Nahrungssuche zur Oberfläche steigen, steht die Salzach so manchem nordischen Sehnsuchtsfluss in nichts nach. Heuer aber droht die Herbstsaison ins Wasser zu fallen. Schuld ist ein nur kurzzeitiges, aber verheerendes Unwetter.

Ende Oktober suchten Stürme und Starkregen Tirol und Salzburg heim. Innerhalb kürzester Zeit gingen Hunderte Liter Wasser pro Quadratmeter nieder, zahlreiche Murenabgänge waren die Folge. Den Landkreis Altötting traf das Unwetter nur am Rande, doch auch an der Salzach zeigten sich die Folgen: Reagiert der Fluss auf stärkere Regenfälle in den Bergen meist nur mit einer milchkaffeefarbenen Trübung, so bahnten sich dieses Mal tief dunkelbraune Wassermassen ihren Weg. Selbst für viele langjährige Anwohner war das ein ungewohntes Bild.

Binnen weniger Tage hatte sich der Wasserstand wieder beruhigt, doch anders als bei normalen Hochwasser-Ereignissen klarte das Wasser nur äußerst langsam auf. Selbst jetzt noch, sechs Wochen nach dem Vorfall, ist die Färbung nicht ganz verschwunden. Dicke Sandkrusten bedecken Teile der Kiesbänke. Und auch das sonst kiesige Flussbett selbst ist vielerorts mit einer braunen Sedimentschicht versehen. Unter den Fischern fürchten einige bereits um die sensiblen Bestände der Salzach. Schon machen Gerüchte die Runde, wonach die Kraftwerksbetreiber in Salzburg und darüber hinaus das kurze Hochwasser genutzt haben könnten, um die eigenen Staubereiche zu spülen und somit lästige Sediment-Ansammlungen loszuwerden.

Tatsächlich ist es etwa bei den Anlagen der Verbund AG zu sogenannten Totalabsenkungen der Stauräume gekommen, sprich, die Schleusen wurden voll geöffnet, um alles durchzulassen, was daherkommt. Jedoch, so betont Verbund-Sprecher Wolfgang Syrowatka, habe es sich dabei nicht um eine freiwillige Entscheidung gehandelt, sondern um eine klare Auflage. Ab einem Durchfluss von 345 Kubikmeter pro Sekunde müssten alle Kraftwerke im Bereich der mittleren Salzach ihre Stauräume absenken, "um das Hochwasser schadlos abzuführen", erklärt Syrowatka die Hintergründe. Bei den Unwettern Ende Oktober habe die Salzach zeitweise bis zu 500 Kubikmeter pro Sekunde mit sich geführt. In Absprache mit dem Hydrografischen Dienst des Landes Salzburg sei deswegen die "Staulegung" erfolgt. − cklMehr dazu lesen Sie am Freitag, 7. Dezember, im Alt-Neuöttinger/Burghauser Anzeiger oder kostenlos im PNP Plusportal.






 

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