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Jandelsbrunn  |  11.01.2019  |  05:50 Uhr

Hund erschossen: Jäger verteidigen im PNP-Gespräch ihren Stand

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Ein Jäger nimmt im Interview mit der PNP Stellung zum abgeschossenen Hund in Jandelsbrunn. − Foto: Roland Weihrauch/dpa

Ein Jäger nimmt im Interview mit der PNP Stellung zum abgeschossenen Hund in Jandelsbrunn. − Foto: Roland Weihrauch/dpa

Ein Jäger nimmt im Interview mit der PNP Stellung zum abgeschossenen Hund in Jandelsbrunn. − Foto: Roland Weihrauch/dpa


Auf Facebook kochen die Emotionen hoch. Der Jäger, der Hündin Minou erschossen hat, wird unflätig beschimpft, zur Zielscheibe gemacht. Die Kommentare sind wegen ihrer Wortwahl und Vorverurteilung an dieser Stelle nicht zitierfähig. Ob sich der Schütze tatsächlich etwas zu Schulden hat kommen lassen, muss die Polizei klären. Zum Schutz des Jägers nennt sie weder seinen Namen noch sein Alter. Die PNP hat deshalb bei Norbert Ranzinger, dem Vorsitzenden der Wolfsteiner Jägerschaft, nachgefragt. Er gibt ein allgemeines Bild zur Situation.

Mehr dazu:
- Jäger erschießt Hund, weil dieser im Bayerwald gewildert haben soll

Herr Ranzinger, der Aufschrei ist groß, nachdem ein Jäger die Hündin der Familie Braun erschossen hat.

Norbert Ranzinger: Zu allererst: Ich finde es sehr schade, dass so etwas passiert ist und bedauere es sehr, dass der Hund zu Tode gekommen ist. Wir haben im Landkreis leider immer wieder und teilweise seit Jahren Probleme mit freilaufenden Hunden – Fälle zuhauf. Ich muss aber auch ganz deutlich sagen: Die Verantwortung dafür trägt allein der Hundebesitzer. Er ist das eigentliche Problem – nicht der Hund und schon gar nicht der Jagdschutzbeauftragte.

Und wenn ein Jäger eine Situation sieht, in der ein Hund z.B. ein Reh jagt, schießt er?

Ranzinger: Dass ein Jäger tatsächlich auf einen Hund schießt, passiert äußerst selten. Spontan fällt mir da in unserem Landkreis in den letzten Jahren kein solcher Fall ein. Einen Hund zu erschießen, ist das allerletzte Mittel. Wir Jäger sind immer bestrebt, die Situationen mit Hundebesitzern ohne Anzeige zu regeln. Das ist ein Thema, mit dem sehr verantwortungsvoll umgegangen wird.

Im "Fall Minou" war der Schuss dann das letzte Mittel?

Ranzinger: Ich hab mit dem betroffenen Jäger nach dem Vorfall nicht persönlich gesprochen. Ich weiß aber von mehreren Zeugen, dass einer oder sogar mehrere Hunde der Familie des Öfteren beim Jagen bzw. Wildern beobachtet wurden. Sie sind im Revier bekannt. In Jandelsbrunn herrscht Leinenpflicht. Die Familie wurde vom zuständigen Jagdpächter mehrfach aufgefordert, ihre Hunde nicht frei laufen zu lassen. Und das immer wieder seit mindestens eineinhalb Jahren.

Mehr dazu lesen Sie kostenlos auf PNP Plus und am Freitag in der Passauer Neuen Presse. Mehr zum verhängnisvollen Ausflug des Hundes lesen Sie ebenfalls kostenlos auf PNP Plus.






 

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