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Dingolfing  |  10.02.2019  |  12:37 Uhr

Studie: Harter Brexit würde vor allem BMW in Dingolfing treffen

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Das BMW-Werk in Dingolfing. −Foto: BMW

Das BMW-Werk in Dingolfing. −Foto: BMW

Das BMW-Werk in Dingolfing. −Foto: BMW


In Deutschland sind einer Studie zufolge die Arbeitsplätze von mehr als 100.000 Menschen durch einen Brexit ohne Abkommen bedroht. Über die Untersuchung des Leibniz-Instituts für Wirtschaftsforschung Halle (IWH) und der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg berichtete die "Welt am Sonntag". "In keinem anderen Staat ist der Effekt auf die Gesamtbeschäftigung so groß wie in Deutschland", sagte einer der Studienautoren, Oliver Holtemöller, der Zeitung. Vor allem der Landkreis Dingolfing-Landau wäre betroffen.

Nach einem ungeregelten Brexit würden wieder Zölle auf Importe nach Großbritannien erhoben. Die Simulation der Wissenschaftler erfasse nur Jobeffekte, die auf den daraus folgenden Exporteinbruch zurückzuführen seien. Weitere Brexit-Gefahren für den Arbeitsmarkt, etwa sinkende Investitionsbereitschaft, bildeten die Zahlen nicht ab.

In Deutschland sei von dem Exportrückgang vor allem die Autoindustrie betroffen. Die größten Auswirkungen gäbe es - gemessen an der Gesamtzahl der Beschäftigten - am VW-Standort Wolfsburg und am BMW-Standort Dingolfing-Landau in Niederbayern. Hier seien auch die Auswirkungen am größten, weil VW und BMW hier zusammen mit Kfz-Zulieferern die größten Arbeitgeber stellen. Für Wolfsburg habe die Formel ergeben, dass 500 Arbeitnehmer potenziell betroffen seien, für Dingolfing-Landau sind es 265. In beiden Fällen entspräche das rund 0,4 Prozent der gesamten Beschäftigten. Viele Arbeitnehmer müssten auch im schwäbischen Landkreis Böblingen um ihre Jobs fürchten, wo etwa Technologiekonzerne wie IBM oder Siemens und Betriebe der Autoindustrie sitzen. Ähnlich sei die Situation im Märkischen Kreis im südlichen Westfalen, wo viele mittelständische Unternehmen mit Auslandsgeschäft sitzen.

Die Zahlen sind Ergebnisse einer Simulationsrechnung: Für die Untersuchung sind die Autoren davon ausgegangen, dass die Importe Großbritanniens nach einem ungeordneten Brexit um 25 Prozent einbrechen - ein Wert, der gängigen wissenschaftlichen Schätzungen entspreche. Sie entwickelten eine Formel, mit der sie berechnen konnten, wie sich ein solcher Importeinbruch auf welche Industrie und welches Land auswirkt. Grundlage dafür waren Daten der World Input Output Database (WIOD), die die Welthandelsverflechtungen von Staaten dokumentiert. − dpaMehr dazu lesen Sie kostenlos auf PNP Plus und in der Montagsausgabe der Passauer Neuen Presse (Online-Kiosk)






 

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