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Burghausen  |  12.02.2019  |  05:57 Uhr

Kinderkrebshilfe veruntreute wohl Spenden aus der Region - "Sauerei"

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Der Verein "Kinderkrebshilfe Bayern e.V" hat Geld für krebskranke Kinder gesammelt. Wohin die Spenden flossen, ist aber bis heute unklar. −Foto: dpa

Der Verein "Kinderkrebshilfe Bayern e.V" hat Geld für krebskranke Kinder gesammelt. Wohin die Spenden flossen, ist aber bis heute unklar. −Foto: dpa

Der Verein "Kinderkrebshilfe Bayern e.V" hat Geld für krebskranke Kinder gesammelt. Wohin die Spenden flossen, ist aber bis heute unklar. −Foto: dpa


"Diagnose: Sterbenskrank": Mit diesem Slogan und dem Bild eines beatmeten Kleinkindes warb die Kinderkrebshilfe Bayern um Spenden. Bei einer Einrad-Gala im Jahr 2016 spendeten Menschen aus Burghausen (Landkreis Altötting) und Umgebung insgesamt über 4000 Euro an die "Kinderkrebshilfe" – vermeintlich für Kinder in Not. Nun aber stehen die ehemaligen Vorstände des Vereins aus dem Landkreis Augsburg vor Gericht.

Ihnen wird Betrug und Untreue angelastet; das Geld, so wirft es die Staatsanwaltschaft der 50-Jährigen und ihrem 39 Jahre alten Mann vor, sei zum Großteil nie bei krebskranken Kindern angekommen. Um bis zu 167.000 Euro geht es in dem Verfahren.

"Das ist einfach nur traurig", sagt Nina Herzog, Einradchampion des SV Wacker. Sie hatte als Höhepunkt ihres Freiwilligen Sozialen Jahres bei dem Sportverein eine Einrad-Gala organisiert, die ein großer Erfolg war. Damit wollte sie aber nicht nur ihre Leidenschaft – das Einradfahren − dem Burghauser Publikum zeigen, die engagierte junge Frau wollte ihren Sport nutzen, um Geld für einen guten Zweck zu sammeln.

"Ich habe mit der Vorsitzenden des Vereins mehrmals telefoniert", erzählt Nina Herzog. Die Frau war damals sogar zur Gala gekommen, hatte sich öffentlich für die Spenden bedankt. "Mich würde wirklich interessieren, ob sie damals schon wusste, dass sie das Geld einsteckt", sagt Nina Herzog bitter. Eine "Sauerei" sei das, findet auch Ninas Vater und SVW-Einrad-Abteilungsleiter Walter Herzog: "Das geht gerade zu Lasten der Schwächsten unserer Gesellschaft, zu Lasten kranker Kinder." Dass sie wieder etwas von den Spenden zurückbekommt, das hofft nun Nina Herzog – dann würde das Geld an eine seriöse Organisation gehen. Am Donnerstag soll das Verfahren fortgesetzt werden. − ctsMehr dazu lesen Sie kostenlos auf PNP Plus und in der Dienstagsausgabe Ihrer Heimatzeitung.






 

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