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Flossenbürg  |  15.04.2019  |  10:22 Uhr

Grabungen ergeben keine Hinweise auf vermisste Monika Frischholz

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Vor mehr als 42 Jahren verschwand die 12-jährige Monika Frischholz. Die weiteren Grabungen am Montagmorgen brachten keine Hinweise. −Foto: Alexander Auer/dpa

Vor mehr als 42 Jahren verschwand die 12-jährige Monika Frischholz. Die weiteren Grabungen am Montagmorgen brachten keine Hinweise. −Foto: Alexander Auer/dpa

Vor mehr als 42 Jahren verschwand die 12-jährige Monika Frischholz. Die weiteren Grabungen am Montagmorgen brachten keine Hinweise. −Foto: Alexander Auer/dpa


Nach den Grabungen der vergangenen Woche in Flossenbürg (Landkreis Neustadt an der Waldnaab) wurden am Montagmorgen die Arbeiten der Polizei an einer nahegelegenen Stelle fortgeführt. Mehr als 42 Jahre nach dem Verschwinden der 12-jährigen Monika Frischholz hofften die Beamten so erneut, ihren Leichnam zu finden. Laut eines Polizeisprechers ergaben die Grabungen allerdings keine Hinweise auf die Vermisste.

Mehr dazu:
- Wohnung im Fall Monika Frischholz durchsucht
- Vermissten-Fall Monika Frischholz: Polizei gibt neue Details bekannt
- Mädchen seit 42 Jahren vermisst: Autowrack bei Suche gefunden
- 42 Jahre alter Vermisstenfall: Kripo setzt 10.000 Euro Belohnung aus

Die Ermittler sahen dort einen weiteren möglichen Ablageort von Monika Frischholz. Dieser liegt den Angaben nach an einem Waldrand südlich der Ortschaft Waldkirch bei Flossenbürg in der Oberpfalz. Bei den Grabungen haben Ermittler mutmaßliche Tierknochen und Stofffetzen entdeckt. Es sei am Montag aber nichts gefunden worden, was "auf den ersten Blick" in Zusammenhang mit dem Verschwinden der Schülerin stehen könnte, sagte ein Polizeisprecher. Die Knochenteile sollen nun rechtsmedizinisch untersucht werden.

Die damals zwölfjährige Schülerin Monika Frischholz aus Flossenbürg hatte den Erkenntnissen nach am 25. Mai 1976 nachmittags ihr Elternhaus verlassen. Wenig später verlor sich ihre Spur. Mit Hilfe von Zeugenaussagen konnten die Ermittler ihren Fußweg teilweise rekonstruieren. Ende vergangenen Jahres erhielten sie einen neuen Hinweis, der ein Tötungsdelikt nahelegte. Daraufhin rollten die Beamten den Fall wieder auf.

10.000 Euro Belohnung für sachdienliche Hinweise

Kräfte des Fachkommissariats für Spurensicherung bei der Kripo Weiden, des Bundeskriminalamts und der Bayerischen Bereitschaftspolizei waren bei der neuerlichen Suche im Einsatz. Gegraben wurde unter anderem mit einem Bagger eines zivilen Unternehmens. Ob die Ermittler tatsächlich auf menschliche Überreste oder Beweismittel stoßen werden, war nach Angaben der Polizei zunächst völlig unklar.

Vergangene Woche hatte die Polizei zwei Tage lang an einem Waldrand nahe Flossenbürg ein größeres Areal abgesucht, das etwa zwei Meter tief ausgehoben wurde. Dabei tauchte das Wrack eines VW Käfers auf. Das Auto stehe aber mit hoher Wahrscheinlichkeit nicht mit dem Fall in einem Zusammenhang, teilte die Polizei mit. Der Eigentümer des wohl 1976 entsorgten Fahrzeugs sei inzwischen gestorben. Auch weitere Gegenstände wie Unrat und Stofffetzen kamen zum Vorschein.

Für Hinweise, die zur Aufklärung der Tat beitragen, oder den Ermittlern helfen, den Täter zu schnappen, hat die Polizei eine Belohnung in Höhe von 10.000 Euro ausgesetzt. − dpa/kse






 

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