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Tel Aviv  |  15.04.2019  |  17:46 Uhr

Forscher drucken Mini-Herz aus menschlichem Gewebe

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Die Größe eines Hasenherzens hat das Herz, das israelische Forscher mit einem 3D-Drucker aus menschlichem Gewebe erzeugten. −Foto: dpa

Die Größe eines Hasenherzens hat das Herz, das israelische Forscher mit einem 3D-Drucker aus menschlichem Gewebe erzeugten. −Foto: dpa

Die Größe eines Hasenherzens hat das Herz, das israelische Forscher mit einem 3D-Drucker aus menschlichem Gewebe erzeugten. −Foto: dpa


Israelische Forscher haben mit einem 3D-Drucker ein Mini-Herz aus menschlichem Gewebe erzeugt. Der Prototyp, dessen Zellen sich allerdings noch nicht synchron zusammenziehen können, habe die Größe eines Hasenherzens, sagte am Montag Studienleiter Tal Dvir von der Universität Tel Aviv.

Das Herz bestehe aus Gewebe und Blutgefäßen und verfüge über Kammern. Es sei vergleichbar mit dem Herz eines menschlichen Fötus. Die Forscher stellen ihre Entwicklung auch im Fachblatt "Advanced Science" vor. Hermann Reichenspurner, Leiter der Klinik für Herz- und Gefäßchirurgie am Hamburger Uniklinikum Eppendorf, sprach angesichts des Mangels an Spenderorganen von "wichtiger Forschung".

"Wir entnehmen per Biopsie Fettgewebe eines Patienten", erläuterte der Biotechnologe Dvir den Prozess. Dann würden zelluläre und nicht-zelluläre Bestandteile getrennt. "Die Fettzellen werden zu Stammzellen umprogrammiert, diese differenzieren sich wiederum in Herzzellen, Endothelzellen und andere." Das extrazelluläre Material wie etwa Strukturproteine wurde demnach zu Hydrogelen verarbeitet, die dann mit den verschiedenen Zelltypen vermischt wurden. Aus diesen "Bio-Tinten" erzeugte der 3D-Drucker dann das Mini-Herz.

"Das Herz ist komplett kompatibel mit dem Patienten, weil es aus seinem eigenen Gewebe geschaffen ist, und wird deshalb keine Immun-Gegenreaktion auslösen", sagte Dvir. "Es ist das erste Mal, dass ein ganzes Herz mit Zellgewebe und Blutgefäßen gedruckt wurde." Nun wollen die Forscher den Prototypen in einem speziellen Bioreaktor reifen zu lassen. "Die Zellen sollen lernen, besser miteinander zu interagieren, bessere elektrische Signale zu geben, so dass das Herz pumpen kann."

Hoffnung: In zehn Jahren 3D-Drucker in Krankenhäusern

Binnen eines Jahres sollen solche Herzen in Tierversuchen an Hasen oder Ratten getestet werden. Bis zu einem möglichen klinischen Einsatz beim Menschen dauere es aber noch viele Jahre. Dvir: "Wir hoffen, dass wir innerhalb von zehn Jahren 3D-Drucker in Krankenhäusern haben, die verschiedene Arten von Gewebe drucken können." Auf dem Weg dorthin gebe es noch viele Herausforderungen. –dpa






 

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