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Deggendorf/Passau  |  18.04.2019  |  06:02 Uhr

"Instagram-Tourismus" - für manche ein Segen, für manche ein Fluch

von Fam Marie Schaper

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Der Barmsee im Morgennebel: Ganz früh morgens, wenn Sebastian Dullek mit seiner Kamera loszieht, ist es am Barmsee noch ganz friedlich. Später am Tag und im Hochsommer sieht das schon anders aus. −Foto: Sebastian Dullek

Der Barmsee im Morgennebel: Ganz früh morgens, wenn Sebastian Dullek mit seiner Kamera loszieht, ist es am Barmsee noch ganz friedlich. Später am Tag und im Hochsommer sieht das schon anders aus. −Foto: Sebastian Dullek

Der Barmsee im Morgennebel: Ganz früh morgens, wenn Sebastian Dullek mit seiner Kamera loszieht, ist es am Barmsee noch ganz friedlich. Später am Tag und im Hochsommer sieht das schon anders aus. −Foto: Sebastian Dullek


Die Fotoplattform Instagram übt immer mehr Einfluss auf die Tourismusbranche aus. Schöne Fotos können regelrechte Touristenströme auslösen – für manche Regionen ein Segen, für manche ein Fluch.

Stimmungsvolle Landschaften, lächelnde Gesichter, Meer im Sonnenschein – auf der Fotoplattform Instagram finden sich zahllose Urlaubsfotos. Doch die Plattform dient nicht mehr nur Privatpersonen. Auch Tourismusverbände und Städte nutzen die sozialen Medien, um für ihre Region zu werben. Doch während manche Regionen die Plattform gezielt einsetzen, gibt es Gemeinden, die mit einem regelrechten Instagram-Tourismus zu kämpfen haben.

Auch die gebürtigen Deggendorfer Lisa Kraft und Maximilian Gierlinger sind Reiseblogger. Das Paar reist unter dem Namen "zweidiereisen" um die Welt. Das ist für sie schon lange nicht mehr nur ein Hobby – es ist ihr Beruf. Sie dokumentieren ihre Urlaube mit Fotos auf Instagram, Texten auf ihrem Blog und Videos auf YouTube. Tourismusverbände laden die Blogger in ihre Region ein, damit die fast 45000 Abonnenten der Deggendorfer diesen Ort ebenfalls zu ihrem nächsten Urlaubsziel erklären. "Im November wurden wir nach Belize in Mittelamerika eingeladen", sagt Lisa Kraft. Momentan sind Kraft und Gierlinger auf Bali. Doch sie sind nicht immer nur an exotischen Plätzen anzufinden, sondern auch in Niederbayern. Heimatreisen nennt sich das.

"Dadurch kann ein Hype ausgelöst werden"

Mit Deggendorf und Passau haben die beiden schon kooperiert und auf ihren Accounts Bilder gezeigt, die die Städte gut in Szene setzen. Auch in Niederbayern wird die Fotoplattform für Tourismusverbände immer interessanter – vor allem, um eine jüngere Zielgruppe anzusprechen. "Die Stadt Passau nutzt Instagram zur Image- und Netzwerkpflege", sagt Maria Proske vom Büro des Oberbürgermeisters. "Eine fotogene Stadt wie Passau zieht die Social-Media-affine Zielgruppe definitiv an." Deswegen sei es sehr wichtig, soziale Medien als Ergänzung zum klassischen Marketing zu bedienen.

Instagram-Tourismus statt Massentourismus

Aber es gibt auch Probleme. Zum Barm- und Geroldsee in Oberbayern etwa gibt es viele Beiträge auf Instagram. Für die Gemeinde Krün (Landkreis Garmisch-Patenkirchen) ist das nicht immer Grund zur Freude. "Beide Seen sind sehr attraktive Fotomotive, die der Zielgruppe nicht verborgen geblieben sind", sagt Thomas Schwarzberger, Bürgermeister der Gemeinde Krün. Inzwischen hat die Gemeinde mit Instagram-Tourismus zu kämpfen, nicht mit Massentourismus, wie der Bürgermeister betont.

Mehr dazu lesen Sie kostenlos mit PNP Plus und in der Donnerstagsausgabe der Passauer Neuen Presse (Online-Kiosk).






 

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