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Madeira  |  17.04.2019  |  21:50 Uhr

29 Tote bei Busunglück auf Madeira - Opfer sind vermutlich Deutsche

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Der mit Touristen besetzte Bus stürzte auf der Ferieninsel Madeira in einer Kurve einen Hang hinunter. −Foto: imago images

Der mit Touristen besetzte Bus stürzte auf der Ferieninsel Madeira in einer Kurve einen Hang hinunter. −Foto: imago images

Der mit Touristen besetzte Bus stürzte auf der Ferieninsel Madeira in einer Kurve einen Hang hinunter. −Foto: imago images


Der Osterurlaub unter südlicher Sonne ist für fast 30 Menschen auf Madeira tödlich geendet. Ein Bus, mit dem die Urlauber auf der portugiesischen Ferieninsel unterwegs waren, stürzte am frühen Mittwochabend eine Böschung hinunter auf ein Haus. Mindestens 29 Menschen überlebten dies nicht, wie der zuständige Bürgermeister Filipe Sousa dem portugiesischen Sender RTP3 bestätigte. Ihm zufolge waren es deutsche Touristen.

Die Nachrichtenagentur Lusa berichtete von insgesamt 51 Passagieren an Bord. 22 von ihnen seien unterschiedlich schwer verletzt worden und entweder vor Ort behandelt oder in ein Krankenhaus in der Hauptstadt Funchal gebracht worden. Auch die Bundesregierung rechnet damit, dass Deutsche unter den Todesopfern des Busunglücks auf Madeira sind. "Mit großer Erschütterung haben wir von dem tragischen Busunglück auf Madeira erfahren. Wir müssen leider davon ausgehen, dass Opfer aus Deutschland sind", twitterte das Auswärtige Amt am späten Mittwochabend. Besorgte Angehörige können sich laut Regierungsprecher Steffen Seibert an das Auswärtige Amt unter der Rufnummer 030/5000-2000 wenden.

Bus stürzte über Abhang auf ein Hausdach

"Mein Gott, ich bin sprachlos", sagte Sousa. Der Fahrer hatte offenbar in einer Kurve die Kontrolle über den Bus verloren, der daraufhin einen Abhang hinunter in ein Wohnviertel stürzte. Auf Bildern war zu sehen, wie der weiße Reisebus völlig zerstört auf der Seite und teilweise auf einem roten Ziegeldach lag. Der Busfahrer und der Reiseleiter - beides Portugiesen - hätten verletzt überlebt, so der Bürgermeister.

Das Unglück ereignete sich dem örtlichen Zivilschutz zufolge gegen 18.30 Uhr in der östlich von Funchal gelegenen Gemeinde Caniço. Zwei Dutzend Rettungswagen waren im Einsatz, die Polizei riegelte den Unglücksort weiträumig ab. Auf Videos war zu sehen, wie Helfer Verletzte stützten und in Sicherheit brachten. Im Hintergrund waren Sirenen von Ambulanzen zu hören.

Verletzte sollen aufs Festland gebracht werden

Staatspräsident Marcelo Rebelo de Sousa wollte zunächst noch am Abend nach Madeira reisen, um sich ein Bild von der Lage zu machen. Jedoch würden die Militärflugzeuge möglicherweise gebraucht, um Verletzte auf das Festland zu bringen, hieß es. Sousa habe die Reise deshalb zunächst wieder abgesagt, wie Medien berichteten. "Dies ist ein Moment des Schmerzes, aber auch der Solidarität", sagte der Präsident dem Nachrichtensender SIC Noticias. - dpa



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