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Zöblen  |  10.05.2019  |  15:47 Uhr

Jetzt doch: Gerettete Männer zahlen Bergwacht-Rechnung

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Erst haben sich zwei Schneeschuhgeher geweigert, die Rechnung für ihre Rettung zu bezahlen und damit großes mediales Interesse ausgelöst. Nun haben sie das Geld doch an die Tiroler Bergrettung überwiesen. −Symbolbild: Tobias Hase/dpa

Erst haben sich zwei Schneeschuhgeher geweigert, die Rechnung für ihre Rettung zu bezahlen und damit großes mediales Interesse ausgelöst. Nun haben sie das Geld doch an die Tiroler Bergrettung überwiesen. −Symbolbild: Tobias Hase/dpa

Erst haben sich zwei Schneeschuhgeher geweigert, die Rechnung für ihre Rettung zu bezahlen und damit großes mediales Interesse ausgelöst. Nun haben sie das Geld doch an die Tiroler Bergrettung überwiesen. −Symbolbild: Tobias Hase/dpa


Ohne Vorankündigung haben zwei Schneeschuhgeher, die im Februar in Tirol von der Bergwacht gerettet wurden, nun doch die Rechnung für den Einsatz gezahlt. Anfang der Woche hatte ihre öffentlich gewordene Zahlungsverweigerung - noch für großes mediales Interesse gesorgt. Wie Herrmann Spiegl, Landesleiter der Bergrettung Tirol am Freitag der PNP bestätigte, haben nun jedoch beide Männer ihren Anteil an den Einsatzkosten beglichen - insgesamt 2261 Euro.

Mehr dazu:
- Nach Rettung: Männer wollen Bergwacht-Rechnung nicht zahlen

"Es hat vorher keine Gespräche gegeben, die Rechnung wurde einfach bezahlt", erklärt Spiegl. Einer der Schneeschuhgeher habe sogar schon "vor dem ganzen Medienrummel" seinen Anteil überwiesen. Der zweite habe es ihm am Donnerstag gleichgetan.

Anfang Februar hatten die Schneeschuhgeher im Bereich Rehbichl im Tannheimer Tal bei Dunkelheit und Schneetreiben die Orientierung verloren und einen Notruf abgesetzt. 17 Einsatzkräfte waren bei der anschließenden Rettungsaktion beteiligt. Den Einsatz stellte die Bergrettung in Rechnung. Einer der beiden Geretteten - ein Rechtsanwalt - hatte ursprünglich in einem Schreiben beklagt, "dass hier offensichtlich bewusst überhöhte Kosten für Einsätze bei Touristen angesetzt werden". Er forderte eine genaue Erläuterung zu der Rechnung. Um in Zukunft solche Streitigkeiten zu vermeiden, wolle die Tiroler Bergrettung ihren Rechnungen künftig "erklärende Worte" beifügen, sagt Herrmann Spiegl. − cav



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