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Rettenbach am Auerberg  |  19.05.2019  |  18:15 Uhr

Explosion im Allgäu: Frau geborgen - Vater und Kind noch verschüttet

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Einsatzkräfte räumen an einem zerstörten Haus Schutt beiseite. In den Morgenstunden kam es dort zu einer Explosion, Menschen wurden dabei verschüttet. −Foto: Karl-Josef Hildenbrand/dpa

Einsatzkräfte räumen an einem zerstörten Haus Schutt beiseite. In den Morgenstunden kam es dort zu einer Explosion, Menschen wurden dabei verschüttet. −Foto: Karl-Josef Hildenbrand/dpa

Einsatzkräfte räumen an einem zerstörten Haus Schutt beiseite. In den Morgenstunden kam es dort zu einer Explosion, Menschen wurden dabei verschüttet. −Foto: Karl-Josef Hildenbrand/dpa


Eine gewaltige Explosion hat im Landkreis Ostallgäu am Sonntagvormittag ein Wohnhaus dem Erdboden gleichgemacht. Drei Menschen wurden nach Polizeiangaben unter den Trümmern verschüttet. Rettungskräfte bargen am Mittag eine schwer verletzte 39 Jahre alte Frau. Die Suche nach zwei weiteren Verschütteten ging bis in die Abendstunden weiter. Bei den zwei Vermissten handelte es sich nach Informationen der Polizei um den 42 Jahre alten Ehemann der verletzten Frau sowie eines ihrer gemeinsamen Kinder, ein fünfjähriges Mädchen.

Fotos vom Einsatz finden Sie in dieser Fotostrecke

Es wurde damit gerechnet, dass die Suche und die Bergungsarbeiten die ganze Nacht andauern könnten. Am Abend baute das Technische Hilfswerk Scheinwerfer auf, um die Unglücksstelle ausleuchten zu können. Neben Spürhunden waren auch Spezialisten mit einer Kamerasonde im Einsatz.

Andere Hausbewohner waren bei Explosion außer Haus

Zunächst hatte die Polizei befürchtet, dass bei der Explosion des dreistöckigen Gebäudes in einem Wohngebiet in Rettenbach am Auerberg sogar sieben Menschen verschüttet sein könnten - denn so viele Menschen waren als wohnhaft in dem Haus gemeldet: Ein kinderloses Paar sowie eine fünfköpfige Familie. Wie sich später herausstellte, lebte in der zweiten Wohnung aber nur noch eine alleinstehende Frau. Auch die zwei Söhne des Ehepaars waren zum Zeitpunkt des Unglücks - gegen 10 Uhr am Vormittag - außer Haus.

Die Wohnstraße am Rande der 800-Einwohner-Gemeinde ist nur noch ein Trümmerfeld. Als gegen 10 Uhr bei der Polizei die Meldung eingeht, dass es im Ostallgäu in Rettenbach eine Explosion gegeben hat, fährt sofort eine Streife in den Ort. Es bietet sich den Beamten ein erschütterndes Bild. "Das Dach des Hauses lag am Boden", erklärt Polizeisprecher Edmund Martin später. Die darüberliegenden Stockwerke sind quasi verschwunden.

340 Einsatzkräfte suchen Trümmelfeld ab

Rund 340 Einsatzkräfte von Feuerwehren, Technischem Hilfswerk und Bayerischem Roten Kreuz suchen daraufhin fieberhaft in den Resten des ehemaligen Wohnhauses nach den zwei Menschen - teilweise mit bloßen Händen. "Wir gehen davon aus, dass der Ehemann und ein Kind noch in dem Trümmerfeld sind", sagt der Polizeisprecher. Ob die beiden Vermissten ebenfalls lebend geborgen werden können, ist zunächst völlig offen. Rund um das Haus zeigen sich Spuren der Verwüstung. Auch die Fassade des direkten Nachbargebäudes ist stark demoliert, mindestens ein weiteres Haus ist ebenfalls beschädigt. Die Detonationswelle reichte noch 200 bis 300 Meter weit. 15 Anwohner müssen ihre Wohnungen verlassen.

Ursache für Explosion noch offen

Die Ursache des Unglücks war zunächst noch unklar. Vermutungen, es könnte sich um eine Gas-Explosion handeln, konnten zunächst nicht bestätigt werden. Das Haus soll gar keinen Erdgasanschluss gehabt haben. Experten der Kripo und des Bayerischen Landeskriminalamtes nahmen noch während der Bergungsarbeiten die Ermittlungen auf.

Regen macht Rettern Sorgen

Sorgen macht den Einsatzkräften auch die Wettervorhersage. Fünf Stunden nach der Explosion beginnt es leicht zu regnen. Eine Vorhersage habe sogar Hagel angekündigt, meint Martin sorgenvoll. Notfalls wollen die Retter aber auch bei schlechtem Wetter bis in die Nacht weitersuchen. − dpa




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