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Windorf  |  12.06.2019  |  19:41 Uhr

Mann aus Landkreis Passau wehrt mit Händen eine Bären-Attacke ab

von Gesine Hirtler-Rieger

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Andi Bauer kann schon wieder Späße machen: In der Unfallklinik in Murnau kuriert er die starken Blessuren aus, die ihm die Braunbärin bei der Begegnung in den Karpaten zugefügt hat. Sein größtes Ärgernis: "Dass es gleich am zweiten Urlaubstag passiert ist." −Fotos: privat

Andi Bauer kann schon wieder Späße machen: In der Unfallklinik in Murnau kuriert er die starken Blessuren aus, die ihm die Braunbärin bei der Begegnung in den Karpaten zugefügt hat. Sein größtes Ärgernis: "Dass es gleich am zweiten Urlaubstag passiert ist." −Fotos: privat

Andi Bauer kann schon wieder Späße machen: In der Unfallklinik in Murnau kuriert er die starken Blessuren aus, die ihm die Braunbärin bei der Begegnung in den Karpaten zugefügt hat. Sein größtes Ärgernis: "Dass es gleich am zweiten Urlaubstag passiert ist." −Fotos: privat


Unerwartet einem Braunbären zu begegnen, ist ein Schock. Andi Bauer aus Windorf (Landkreis Passau) kam in den Karpaten versehentlich einer gereizten Bärenmutter in die Quere. Er überlebte mit doppeltem Beinbruch und Bisswunden.

Er kann schon wieder lachen und sieht die Sache erstaunlich gelassen: "Das war einfach ein Riesenpech", sagt Andi Bauer (26). Nach der lebensgefährlichen Attacke eines Bären, dem er auf 2400 Metern Höhe in den rumänischen Karpaten in die Quere kam, liegt er mit einem doppelten Wadenbeinbruch und einer Schulterverletzung mittlerweile in der Unfallklinik in Murnau.

Eine Bärenmutter, die sich von den beiden Wanderern bedroht fühlte, tauchte plötzlich auf dem Felsgrat auf. Andi Bauer, der vorausging, hörte seine Freundin rufen, drehte sich um und erblickte entsetzt die Bärin hinter sich. Sie brüllte, rannte auf ihn zu, warf ihn um und packte ihn am Bein. "Ich hatte Todesangst und dachte: Hoffentlich überlebe ich das", gesteht der junge Mann. Seine Freundin rief ihm panisch zu, er solle die Bärin ins Gesicht schlagen. "Das habe ich gar nicht gehört", sagt er. Instinktiv wehrte er sich, hieb um sich und schrie, bis die Bärin von seinem Bein abließ und wieder verschwand.

Seine rechte Wade, in die die Bärenmutter sich verbissen hatte, blutete so stark, dass er aus eigener Kraft nicht mehr zum Zeltplatz absteigen konnte. Er robbte vom Grat herunter und kauerte sich unter einen Felsen. Seine Freundin suchte währenddessen verzweifelt eine höher gelegene Stelle, wo ihr Handy empfangsbereit war. Fast zwei Stunden dauerte es, bis ein Helikopter kam. Bauer, der unter Schock stand, versuchte in der Zwischenzeit, die Blutung mit einer Socke zu stoppen.

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