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Fürstenzell  |  16.06.2019  |  07:00 Uhr

Schwanger trotz Dialyse: "Die Ärzte sagten, das sei fast unmöglich"

von Sandra Niedermaier

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Die 30-jährige Janine (l.) strahlt übers ganze Gesicht – sie ist trotz kranker Niere und Dialyse schwanger geworden und hat inzwischen ein gesundes Mädchen zur Welt gebracht. Betreut wird sie von den Nierenärzten Dr. Rüdiger Krallinger (2.v.l.), Holger Picker (ab 3.v.r.) sowie den leitenden Pflegekräften Petra Lang und Markus Hüttenberger. Neben Patienten mit Bauchfelldialyse wie Janine kümmern sich die Ärzte im KfH-Nierenzentrum auch um Patienten wie Irmgard Klima (Mitte), die zur klassischen Blutwäsche nach Fürstenzell kommt. −Foto: Sandra Niedermaier

Die 30-jährige Janine (l.) strahlt übers ganze Gesicht – sie ist trotz kranker Niere und Dialyse schwanger geworden und hat inzwischen ein gesundes Mädchen zur Welt gebracht. Betreut wird sie von den Nierenärzten Dr. Rüdiger Krallinger (2.v.l.), Holger Picker (ab 3.v.r.) sowie den leitenden Pflegekräften Petra Lang und Markus Hüttenberger. Neben Patienten mit Bauchfelldialyse wie Janine kümmern sich die Ärzte im KfH-Nierenzentrum auch um Patienten wie Irmgard Klima (Mitte), die zur klassischen Blutwäsche nach Fürstenzell kommt. −Foto: Sandra Niedermaier

Die 30-jährige Janine (l.) strahlt übers ganze Gesicht – sie ist trotz kranker Niere und Dialyse schwanger geworden und hat inzwischen ein gesundes Mädchen zur Welt gebracht. Betreut wird sie von den Nierenärzten Dr. Rüdiger Krallinger (2.v.l.), Holger Picker (ab 3.v.r.) sowie den leitenden Pflegekräften Petra Lang und Markus Hüttenberger. Neben Patienten mit Bauchfelldialyse wie Janine kümmern sich die Ärzte im KfH-Nierenzentrum auch um Patienten wie Irmgard Klima (Mitte), die zur klassischen Blutwäsche nach Fürstenzell kommt. −Foto: Sandra Niedermaier


Es ist eigentlich so gut wie unmöglich: Eine Dialyse-Patientin aus dem Landkreis Passau ist schwanger geworden – und inzwischen stolze Mama eines gesunden Mädchens. Betreut wird die 30-jährige Janine vom Team des KfH-Nierenzentrums in Fürstenzell.

Jede Nacht schließt sich Janine an eine Maschine an, die Flüssigkeit aus einem Beutel in ihre Bauchhöhle pumpt. Die Bauchfelldialyse entzieht ihrem Körper Giftstoffe. Die junge Frau aus dem südlichen Landkreis Passau lebt seit elf Jahren mit Dialyse. Sie kam mit nur einer Niere zur Welt. "Bei drei von 100 Kindern ist das so", haben ihr die Ärzte gesagt.

Wenn sie aus ihrem Leben erzählt, dann mag man gar nicht glauben, dass sie an einer schweren Nierenkrankheit leidet: Sie arbeitet Vollzeit im öffentlichen Dienst, hat einen Hund und zwei Katzen, fährt in den Urlaub, macht Sport, isst, was sie mag – und hat gerade ein gesundes Mädchen zur Welt gebracht. Sie strahlt übers ganze Gesicht: "Die Ärzte sagten mir, das sei fast unmöglich, dass ich schwanger werde. Aber es ist passiert und alles ist gut gegangen. Meiner kleinen Amelie geht es sehr gut."

Die Ärzte, die anfangs skeptisch waren, strahlen mit ihr um die Wette: "Es gibt nur eine Handvoll Patientinnen in ganz Deutschland, die trotz Organversagen, mit Dialyse, schwanger geworden sind und ein gesundes Baby zur Welt gebracht haben", sagt Dr. Holger Picker, neben Gründer Dr. Rüdiger Krallinger leitender Arzt des KfH-Nierenzentrums in Fürstenzell.

Wie Janine ihr Leben meistert und warum das KfH-Nierenzentrum in Fürstenzell immer mehr Patienten versorgt, lesen Sie kostenlos auf PNP Plus und in der Wochenendausgabe Ihrer Passauer Neuen Presse (Online-Kiosk).






 

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