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Berlin  |  20.06.2019  |  18:44 Uhr

Ministerium: Autofahrer sollen ohne Prüfung aufs Motorrad dürfen

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Motorräder bis 125 Kubikzentimeter sollen Autofahrer künftig wieder ohne Prüfung fahren dürfen. Der entsprechende Entwurf des Verkehrsministeriums sorgt bei TÜV und Verkehrssicherheitsrat für Entsetzen. −Symbolfoto: dpa

Motorräder bis 125 Kubikzentimeter sollen Autofahrer künftig wieder ohne Prüfung fahren dürfen. Der entsprechende Entwurf des Verkehrsministeriums sorgt bei TÜV und Verkehrssicherheitsrat für Entsetzen. −Symbolfoto: dpa

Motorräder bis 125 Kubikzentimeter sollen Autofahrer künftig wieder ohne Prüfung fahren dürfen. Der entsprechende Entwurf des Verkehrsministeriums sorgt bei TÜV und Verkehrssicherheitsrat für Entsetzen. −Symbolfoto: dpa


Autofahrer sollen künftig ohne Prüfung leichte Motorräder fahren dürfen. Wer ohne Motorradführerschein mit einem sogenannten 125er unterwegs sein will, müsse aber mindestens 25 Jahre alt sein, seit fünf Jahren einen Führerschein der Klasse B haben und eine Schulung mit fünf 90-minütigen Einheiten hinter sich bringen, heißt es in einem Verordnungsentwurf des Bundesverkehrsministeriums. Zuerst hatte "Der Spiegel" berichtet, der Entwurf liegt auch der Deutschen Presse-Agentur in Berlin vor. Experten sehen den Vorstoß sehr kritisch - denn Motorradfahren ist gefährlich.

Es geht dabei um Krafträder der Klasse A1 mit einem Hubraum von bis zu 125 Kubikzentimeter und einer Motorleistung von nicht mehr als 11 Kilowatt, also 15 PS. Die erweiterte Fahrerlaubnis soll nur für Deutschland gelten. Wer seinen Autoführerschein vor dem 1. April 1980 gemacht hat, darf diese Krafträder sowieso fahren.

Video: Autofahrer sollen ohne Prüfung aufs Motorrad dürfen

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In der Schulung sollen laut Verordnungsentwurf in Theorie und Praxis nur "die wesentlichsten Grundlagen" des Motorradfahrens vermittelt werden. Ziel sei "die Befähigung zum sicheren, verantwortungsvollen und umweltbewussten Führen eines entsprechenden Leichtkraftrades", heißt es im Papier. Die Führerschein-Erweiterung soll demnach etwa 500 Euro kosten. Wie viele Autofahrer davon Gebrauch machen, sei "nicht abzuschätzen", schreibt das Ministerium.

Verkehrssicherheitsrat: "Vollkommen unverständlich"

Der Deutsche Verkehrssicherheitsrat findet das "vollkommen unverständlich". Wenn man ein größeres Risiko in Kauf nehme, müsse das "zumindest einem erkennbaren Ziel" dienen, etwa der Förderung der Mobilität. "An der Unfallstatistik lässt sich aber gerade ablesen, dass Leichtkrafträder in starkem Maße für Freizeitfahrten am Wochenende in den Sommermonaten genutzt werden, und nicht primär, um zur Arbeitsstätte zu gelangen", heißt es in der Stellungnahme. In Österreich hätten die Zahl der Zulassungen und die Unfälle zugenommen, nachdem die Regelung eingeführt worden sei.

TÜV: Für Sicherheit "verheerend"

Auch der TÜV ist gegen die neue Regelung. Ein "Kurzprogramm" reiche nicht, sagte Richard Goebelt vom TÜV-Verband (VdTÜV). Vor allem die praktischen Fahrstunden reichten nicht aus. Künftig solle erlaubt werden, keine Übungen im echten Straßenverkehr durchzuführen - das sei für die Sicherheit "verheerend".

Zustimmung von der FDP

Zustimmung kam dagegen von der FDP im Bundestag. "Der Vorschlag von Minister Scheuer geht in die richtige Richtung", sagte Verkehrsexperte Oliver Luksic der dpa. Die Fraktion werde ihn wohlwollend prüfen. Mit zusätzlichen Fahrstunden könne man Autofahrern durchaus zutrauen, ein motorisiertes Zweirad mit 15 PS "sicher und verantwortlich" zu steuern. − dpa






 

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