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Vilsbiburg  |  11.09.2019  |  07:36 Uhr

Personalnot: Metzgerei aus Region verkauft nur noch über Automaten

von Alexander Schmid

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Wolfgang und Brigitte Schmalhofer vor den beiden Automaten, die jetzt die Wursttheke ersetzen. Die Vilsbiburger Metzgerei ist an sieben Tagen in der Woche geöffnet. −Fotos: Schmid

Wolfgang und Brigitte Schmalhofer vor den beiden Automaten, die jetzt die Wursttheke ersetzen. Die Vilsbiburger Metzgerei ist an sieben Tagen in der Woche geöffnet. −Fotos: Schmid

Wolfgang und Brigitte Schmalhofer vor den beiden Automaten, die jetzt die Wursttheke ersetzen. Die Vilsbiburger Metzgerei ist an sieben Tagen in der Woche geöffnet. −Fotos: Schmid


Die ältere Dame schaut etwas verdutzt, als sie am Montagmorgen die Metzgerei Schmalhofer in Vilsbiburg (Landkreis Landshut) betritt. "Wo ist denn der Laden hin?", fragt sie. Den Laden, den sie jahrzehntelang kannte, gibt es seit vergangenem Donnerstag nicht mehr. Auch nicht mehr die freundlichen Verkäuferinnen, von denen sie täglich bedient wurde. Frische hausgemachte Wurst gibt es aber immer noch. Die liegt jetzt allerdings nicht mehr in der meterlangen Auslage, sondern in zwei Automaten gleich hinter der Eingangstür. Mittlerweile das Stadtgespräch in Vilsbiburg.

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- Metzgermeister verliebt sich in Metzgermeisterin

Eine Metzgerei ganz ohne Bedienung, ohne jemanden, der fragt, ob’s vielleicht ein bisserl mehr sein darf - das kannte man bisher in der kleinen Stadt im Landkreis Landshut nicht. Metzgermeister Wolfgang Schmalhofer (44) ist diesen Schritt auch nicht ganz freiwillig gegangen. Die Personalnot hat ihn dazu getrieben. Bereut hat er den Schritt bisher aber nicht. "Die Automaten", sagt er, würden von der Kundschaft ganz gut angenommen. "Da kann man sogar mit dem Smartphone oder EC-Karte bezahlen", erzählt der 44-Jährige. Und die Wurst ist ja die gleiche wie vorher auch. Alles garantiert aus eigener Produktion. Nur der Verkauf läuft jetzt halt ein bisschen unpersönlicher ab.

Hinter einer Trennwand befindet sich die "stillgelegte" Wursttheke.

Hinter einer Trennwand befindet sich die "stillgelegte" Wursttheke.

Hinter einer Trennwand befindet sich die "stillgelegte" Wursttheke.


Nicht unbedingt ein Nachteil, glauben Schmalhofer und seine Frau Brigitte, mit der er zusammen die Metzgerei betreibt. Die Kunden würden es schätzen, dass sie jetzt an sieben Tagen in der Woche von sechs bis 21 Uhr frische Weißwürste, Leberkäs und Hausmachersalami bekommen. Mehr Verpackung fällt auch nicht an. Schließlich musste ja auch die Wurst im Laden eingepackt werden. Dafür kann man aber jetzt an sieben Tagen die Woche einkaufen statt wie bisher an fünf. Vor allem am Samstag und Sonntag lief das Geschäft gut.
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