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Freyung-Grafenau  |  12.09.2019  |  12:05 Uhr

Kampf gegen Engerlinge: Experten testen Bekämpfungs-Strategien

von Stefan Brunner

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Engerlinge durch mechanische Einwirkung abtöten: Mit über 95 Prozent Reduzierung zeigt die Fräse gute Wirkung. −Fotos: Stefan Brunner, AELF Deggendorf

Engerlinge durch mechanische Einwirkung abtöten: Mit über 95 Prozent Reduzierung zeigt die Fräse gute Wirkung. −Fotos: Stefan Brunner, AELF Deggendorf

Engerlinge durch mechanische Einwirkung abtöten: Mit über 95 Prozent Reduzierung zeigt die Fräse gute Wirkung. −Fotos: Stefan Brunner, AELF Deggendorf


Großflächig verbraunte Wiesen und Rasenflächen prägen derzeit vielerorts in Bayern das Landschaftsbild. Ursache hierfür sind Engerlinge, die Larven des Maikäfers, die mittlerweile Tausende Hektar Grünland geschädigt haben. Das Fachzentrum Pflanzenbau am Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten (AELF) Deggendorf unterstützt betroffene Landwirte, indem es in Loiblau (Landkreis Freyung-Grafenau) Versuche anstellt, auf welche Art die Bekämpfung am effektivsten erfolgt. Gute Wirkung zeigt die mechanische Bekämpfung.

Die Flächen, auf denen die Versuche des AELF Deggendorf durchgeführt wurden hatten, einen Ausgangsbefall von 60 bis 250 Engerlingen pro Quadratmeter. Die beste Bekämpfungsleistung mit über 95 Prozent Reduzierung konnte die Fräse erzielen. Auch der Zinkenrotor und die Kreiselegge zeigten mit ca. 90 Prozent gute Ergebnisse. Eine etwas schlechtere Leistung mit knapp 80 Prozent, wurde mit der Scheibenegge erzielt.

Mehr dazu:
- Bauernvertreter nach Engerling-Plage: "Unsere Geduld ist am Ende"
- Invasion der Engerlinge: Landwirte verzweifelt
- Ministerin Kaniber zu Engerling-Plage am Jochberg: "Absoluter Notfall"

Sie treten in Massen auf: Bis zu 250 Engerlinge pro Quadratmeter schädigen das Grünland der Landwirte.

Sie treten in Massen auf: Bis zu 250 Engerlinge pro Quadratmeter schädigen das Grünland der Landwirte.

Sie treten in Massen auf: Bis zu 250 Engerlinge pro Quadratmeter schädigen das Grünland der Landwirte.


Im Oktober wandern die Engerlinge in tiefere Bodenschichten. Im nächsten Jahr ist der Fraß der Engerlinge aufgrund ihres Entwicklungszyklus nur mehr gering. Der Versuch des AELF Deggendorf wird in diesem und im nächsten Jahr weiter beobachtet, um endgültige Ergebnisse zu bekommen, die dann entsprechend vorgestellt und publiziert werden.

Ein abschließender Appell der Fachleute richtet sich an alle Engerling-Geschädigten: "Eine Eingrenzung der Plage ist, wie beim Borkenkäfer, nur möglich wenn alle Betroffenen mitmachen. Es gilt die Population zu minimieren. Die effektivste Möglichkeit dazu ist momentan eine intensive Bodenbearbeitung und vitale, dichte Grünlandbestände."

Das genaue Vorgehen der Experten auf der Versuchsfläche, weitere Bekämpfungsstrategien und Tipps lesen Sie kostenlos mit PNP Plus und in der Freitagsausgabe der Passauer Neuen Presse (Freyung-Grafenau) am Online-Kiosk.

Video von der Engerling-Plage in der Region:






 

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