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Prackenbach  |  07.11.2019  |  12:05 Uhr

Pfarrer nach Alkohol-Ausraster verurteilt: Bistum äußert sich

von Jörg Klotzek,Daniela Albrecht

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Pfarrer Josef Drexler ist mehrfach mit dem Gesetz in Konflikt geraten, stets spielte Alkohol eine gewichtige Rolle. Das weiß Bischof Rudolf Voderholzer (r.) seit längerer Zeit und hat ihm Diakon Andreas Dieterle (l.) zur Seite gestellt. −Foto: Holzfurtner

Pfarrer Josef Drexler ist mehrfach mit dem Gesetz in Konflikt geraten, stets spielte Alkohol eine gewichtige Rolle. Das weiß Bischof Rudolf Voderholzer (r.) seit längerer Zeit und hat ihm Diakon Andreas Dieterle (l.) zur Seite gestellt. −Foto: Holzfurtner

Pfarrer Josef Drexler ist mehrfach mit dem Gesetz in Konflikt geraten, stets spielte Alkohol eine gewichtige Rolle. Das weiß Bischof Rudolf Voderholzer (r.) seit längerer Zeit und hat ihm Diakon Andreas Dieterle (l.) zur Seite gestellt. −Foto: Holzfurtner


Nach einem Saufgelage mit einem Freund, der im Landkreis Passau lebt, ist ein katholischer Geistlicher aus Prackenbach (Landkreis Regen) ausgeflippt. Der Mann wurde verurteilt. Nun hat sich das Bistum Regensburg zu dem Vorfall geäußert.

Ein eingeparktes Auto soll der Auslöser gewesen sein. Erst schlug der Pfarrer aus dem Bayerwald um sich, dann beleidigte er alarmierte Einsatzkräfte übel – mit schwerwiegenden Folgen. Sieben Monate Freiheitsstrafe auf Bewährung lautet das Urteil eines Passauer Strafrichters gegen den Geistlichen.

Dass es sich dabei um Pfarrer Josef Drexler aus Prackenbach handelt, hat das Bistum Regensburg nun von sich aus öffentlich gemacht. "Herr Pfarrer Drexler leidet an einer ererbten Gemütskrankheit, in deren Folge sich auch ein Alkoholproblem einstellte", teilte Bistumssprecher Klemens Neck auf PNP-Anfrage mit. Drexler habe daraus keinen Hehl gemacht. "Seine Pfarrei, seine pfarrlichen Gremien und die Priester der benachbarten Pfarreien wissen davon", schreibt Neck weiter.

Drexler war selbstverständlich um eine Stellungnahme gegenüber unserer Zeitung gebeten worden. Er wollte sich aber nicht öffentlich äußern. Sein Verhalten sei Folge einer Erkrankung, er befinde sich in therapeutischer Behandlung.

Bistum weiß seit Längerem Bescheid

Das Bistum Regensburg, das nach Aussage seines Sprechers Klemens Neck von Pfarrer Drexler selbst über die Vorfälle in Kenntnis gesetzt wurde, stellt sich hinter ihn und sieht ihn seiner Aufgabe als Seelsorger gewachsen: "Zum einen handelt es sich um eher kleinere Pfarreien. Zum anderen übte Herr Pfarrer Drexler nach allem, was wir wissen, seinen priesterlichen Dienst immer mit großer Sorgfalt und hohem Engagement aus. Wir sind zuversichtlich, dass Herr Pfarrer Drexler auch in Zukunft seiner Pfarrei als Priester dienen kann." Weiter schreibt Neck: "Das Bistum hat ihm einen ständigen Diakon zur Seite gestellt. Er darf und soll die Eucharistie mit Traubensaft feiern."

Mehr dazu lesen Sie in der Freitagsausgabe der Passauer Neuen Presse.



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