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Burghausen  |  02.12.2019  |  18:32 Uhr

Artenschwund in Burghausen: Wie sich Flora und Fauna verändern

von Sebastian Meirandres

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Die Salzach zählt zu den wichtigsten Biotopen Burghausens und das längst nicht nur für die Fischwelt. −Foto: Kleiner

Die Salzach zählt zu den wichtigsten Biotopen Burghausens und das längst nicht nur für die Fischwelt. −Foto: Kleiner

Die Salzach zählt zu den wichtigsten Biotopen Burghausens und das längst nicht nur für die Fischwelt. −Foto: Kleiner


Der Artenschwund ist allgegenwärtig. Wie sich Flora und Fauna in einer Industriestadt wie Burghausen (Landkreis Altötting) verändert haben, wollten das Umweltamt und einige Experten zusammen mit der Bevölkerung im Rahmen des "Geojahrs" herausfinden - um daraus nun Schutzmaßnahmen abzuleiten.

FISCHE IN DER SALZACH
Ein wichtiges Biotop ist die Salzach. Thomas Musil, der sich mit dem Fluss seit langem beschäftigt, zieht ein besorgniserregendes Fazit: "Die Salzach ist in einem ökologisch schlechten Zustand. Von 40 heimischen Fischarten sind im Hauptstrom nur 17 nachweisbar." Fischereivereins-Vorstand Wolfgang Schneidermeier sieht das Problem indes woanders: "Die Anzahl der Arten ist nicht das Problem, sondern die Quantität der Fische in der Salzach allgemein." Die Gründe sind vielfältig und reichen von fehlenden Strukturen und mangelnden Laich-Nebengewässern über Flussverbauungen bis hin zu Fischräubern wie Kormoran und Otter.

Heutzutage ein seltener Anblick: der Huchen in der Salzach. Doch zu viele Besatzfische würden wieder andere Arten gefährden. −Foto: Musil

Heutzutage ein seltener Anblick: der Huchen in der Salzach. Doch zu viele Besatzfische würden wieder andere Arten gefährden. −Foto: Musil

Heutzutage ein seltener Anblick: der Huchen in der Salzach. Doch zu viele Besatzfische würden wieder andere Arten gefährden. −Foto: Musil


INSEKTEN
Laut Falter-Experte Walter Sage war das Schmetterlingsjahr 2019 ein schlechtes. "Zwar gab es bei den Wanderfaltern einige Arten, die von den zu warmen Sommermonaten profitierten, das kalte Frühjahr von Mai bis Anfang Juni hat jedoch den heimischen Arten sehr geschadet", sagt er. In Sachen Käfer verbuchte der Fachmann zwei außergewöhnliche Funde auf dem Wacker-Gelände: "Ich habe einen toten Kolbenwasserkäfer entdeckt, der eigentlich in Bayern als ausgestorben gilt, und einen Berliner Prachtkäfer." Auch dieser schillernd grüne Vertreter sei hierzulande ein seltener Gast. Gegenüber früher seien die Insekten-Fundzahlen aber auch hier deutlich geringer.

Mehr dazu lesen Sie ab Dienstag, 3. Dezember nach kurzer Anmeldung kostenlos auf PNP Plus und im Alt-Neuöttinger/Burghauser Anzeiger/PNP (Online-Kiosk).






 

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