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Burghausen  |  14.08.2013  |  11:37 Uhr

Mokhtari-Interview: "Weil Fußball meine Leidenschaft ist"

von Alexander Nöbauer

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Nach Verletzung, Kündigung, gewonnener Arbeitsgerichtsverhandlung und Suspendierung ist Youssef Mokhtari am vergangenen Wochenende gegen RB Leipzig für 18 Minuten erstmals seit März wieder im Trikot von Fußball-Drittligist SV Wacker Burghausen aufgelaufen - und wurde von den Fans gefeiert. Im Rahmen eines Interviews mit der Heimatzeitung hat der 34-Jährige jetzt zu den Vorfällen in der jüngsten Vergangenheit Stellung bezogen.

Herr Mokhtari, wie war es für Sie am Samstag das erste Mal seit einem halben Jahr wieder aufzulaufen?
Youssef Mokhtari: Es tut immer gut, wenn man wieder auf dem Platz steht und Fußball spielt, weil es letztendlich meine Leidenschaft ist. Klar habe ich das in den letzten Monaten vermisst. Es war schön, aber schön war nicht das Ergebnis.

Hatten Sie zwischendurch Zweifel, dass Sie jemals wieder für Wacker spielen werden?
Mokhtari: Nein, eigentlich nicht, weil wir die letzten zwei Jahre hervorragend gearbeitet haben: Platz 6 und Platz 8 – das ist schon großartig. Dazu habe ich auch meinen großen Teil beigetragen. Ich bin noch voll im Saft und kann der Mannschaft auch weiterhin helfen, deswegen war ich auch guter Dinge, dass es auch klappt. Letztendlich war es ja auch so, dass mein Vertrag bindend ist, sonst hätte ich ihn damals nicht unterzeichnet und ich habe ja hier auch was Langfristiges vor. Klar war die Kündigung ein Schlag, der uns getroffen hat, aber da muss man jetzt drüber hinweggucken und schauen, dass wir wieder Punkte holen, damit wir den Klassenerhalt schaffen. Alles andere ist Vergangenheit.

Warum sind Sie dem Verein nach den Querelen immer noch entgegengekommen und wollten unbedingt für ihn auflaufen?
Mokhtari: Weil ich Fußball mit Herz spiele und hier in der 2. Liga und in den letzten zwei Jahren eine wunderschöne Zeit verbracht habe. Warum soll ich mir irgendetwas kaputtmachen? Man hätte es anders auch klären können, war nicht, aber wir müssen jetzt nach vorne schauen. Ich fühle mich hier wohl in Burghausen, bin mit meiner Familie hier und habe deshalb auch nie daran gedacht, den Verein zu verlassen.

Gab es andere Angebote?
Mokhtari: Es gab Interessenten, ja. Auch ein Gespräch mit einem Verein aus der 2. Liga. Aber es war ja so, dass ich noch Vertrag in Burghausen hatte und somit sich ein Wechsel auch erübrigt hat. Ich wollte einfach bleiben. Jetzt hoffe ich, dass ich so schnell wie möglich wieder fit werde und der Mannschaft auf dem Platz helfen kann.

Ist das Verhältnis zum Führungsgremium jetzt in irgendeiner Form belastet?
Mokhtari: Nein, überhaupt nicht. Letztendlich zählt nur der Erfolg. Was gewesen ist, ist uninteressant. Ich hoffe, dass es mehrere Spieler gibt von meiner Sorte, die sagen: Der Verein liegt mir am Herzen. Ich habe ja beim FSV Frankfurt auch ein halbes Jahr umsonst gespielt, das Geld habe ich an bedürftige Kinder gespendet. Das sind so Dinge, darüber redet man nicht. Es ist ja auch so, dass ich hier auf Gehalt verzichte, damit wir den einen oder anderen Spieler noch dazubekommen. Ich habe das gerne gemacht. Der Verein hat halt jetzt mal eine schlechte Phase und da ist man auch mal in der Pflicht, dem Verein entgegenzukommen und das habe ich auch getan.

Kann das Saisonziel nur Klassenerhalt lauten?
Mokhtari: Alles andere wäre Schwachsinn, zu sagen wir wollen aufsteigen. Wenn man sieht, wir haben Spieler im Team, die letztes Jahr nicht gespielt haben, vor allem junge Spieler, die jetzt ihre Chancen bekommen. Wenn hier irgendeiner von Aufstieg redet, dann hat er keine Ahnung vom Fußball.


Das gesamte Interview mit Youssef Mokhtari lesen Sie am Donnerstag im Alt-Neuöttinger Anzeiger






 

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