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München  |  13.08.2019  |  11:32 Uhr

Kaniber fordert: EU-Agrarzuschüsse für Großbetriebe deckeln

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Bei der Verteilung ihrer Agrarsubventionen wendet die EU das Gegenteil der bei staatlichen Hilfen üblichen Methode an: Das meiste Geld bekommen nicht die Schwachen, sondern Großbetriebe. Daran rüttelt Agrarministerin Kaniber. −Foto: dpa

Bei der Verteilung ihrer Agrarsubventionen wendet die EU das Gegenteil der bei staatlichen Hilfen üblichen Methode an: Das meiste Geld bekommen nicht die Schwachen, sondern Großbetriebe. Daran rüttelt Agrarministerin Kaniber. −Foto: dpa

Bei der Verteilung ihrer Agrarsubventionen wendet die EU das Gegenteil der bei staatlichen Hilfen üblichen Methode an: Das meiste Geld bekommen nicht die Schwachen, sondern Großbetriebe. Daran rüttelt Agrarministerin Kaniber. −Foto: dpa


Agrarministerin Michaela Kaniber (CSU) fordert bei der Verteilung der EU-Agrarzuschüsse eine Abkehr von der langjährigen Bevorteilung der Großbetriebe: "Der Wunsch der Gesellschaft und der Verbraucher ist: weg von Agrarindustrien", sagte die CSU-Politikerin. "Das heißt: Das Geld muss von den großen Agrarbetrieben hin zu den kleinen und mittleren."

Michaela Kaniber. −Foto: dpa

Michaela Kaniber. −Foto: dpa

Michaela Kaniber. −Foto: dpa


Der Anlass von Kanibers Forderung: Die EU verteilt ihre Zuschüsse für die Bauern seit Jahrzehnten nach Betriebsgröße - ursprünglich war die Produktion ausschlaggebend, seit vergangenem Jahrzehnt die Fläche: Je größer der Hof, desto höher die Förderung. "Bei den anstehenden Verhandlungen zur Gemeinsamen Agrarpolitik GAP wollen wir erreichen, dass die Förderzuschläge für die ersten 46 Hektar verdoppelt werden", sagte Kaniber. "Das würde zu uns passen, denn in Bayern liegt die Durchschnittsgröße der Betriebe bei 40 Hektar."

Die Förderung der großen Betriebe dagegen müsse man kappen, sagte die Agrarministerin. "Über 100.000 Euro sollte es nicht mehr für die Großen geben. Das wäre nur fair."

Kaniber begründete ihre Forderung mit der erwarteten Kürzung der EU-Agrarzuschüsse, die der Austritt Großbritanniens aus der EU voraussichtlich mit sich bringen wird: "Wenn der Brexit kommt, fehlen jährlich acht Milliarden im EU-Haushalt. Das sind rund drei Milliarden Euro weniger im EU-Agrarhaushalt." Bayerns Landwirtschaft würde nach dem bisherigen Kommissionsvorschlag jährlich auf mindestens rund 70 Millionen Euro verzichten müssen. "Deshalb sage ich ganz deutlich: Bei drohenden Kürzungen im EU-Agrarbudget müssen die großen Betriebe die Hauptlast tragen." − dpa






 

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