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Bad Reichenhall  |  07.11.2019  |  15:07 Uhr

30 Jahre Mauerfall: Reichenhaller Sportler läuft ehemalige Grenze ab

von Aaron Graßl

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Durch Laufen die deutsche Geschichte erfahren: Philipp Reiter läuft beim Wall Run die gesamte ehemalige innerdeutsche Grenze zwischen den alten und neuen Bundesländern ab. −Foto: privat

Durch Laufen die deutsche Geschichte erfahren: Philipp Reiter läuft beim Wall Run die gesamte ehemalige innerdeutsche Grenze zwischen den alten und neuen Bundesländern ab. −Foto: privat

Durch Laufen die deutsche Geschichte erfahren: Philipp Reiter läuft beim Wall Run die gesamte ehemalige innerdeutsche Grenze zwischen den alten und neuen Bundesländern ab. −Foto: privat


Jeden Tag einen Halbmarathon – und das acht Tage hintereinander. Seit 1. November ist Philipp Reiter aus Bad Reichenhall (Landkreises Berchtesgadener Land) gemeinsam mit sieben Freunden unterwegs- darunter auch Martin Schidlowski aus Ainring (Landkreis Berchtesgadener Land), um eine Grenzerfahrung der besonderen Art zu machen. Und das im wahrsten Sinne des Wortes. Denn die Route erstreckt sich entlang der ehemaligen innerdeutschen Grenze - 1400 Kilometer. Das Ziel: die Jubiläumsfeier des Mauerfalls am 9. November am Brandenburger Tor in Berlin.

Für Initiator Philipp Reiter ist dieser "Wall Run" eine neue Erfahrung. Normalerweise erkundet er die Berge im Süden der Bundesrepublik. "Ich freue mich sehr, mit meinem Wall-Run-Projekt einmal Deutschlands Mittelgebirge und den Norden kennenzulernen", sagt der Alpinist. Mit seinen 28 Jahren kennt der Bergläufer die Geschichte der deutschen Teilung nur aus den Medien. "Ich weiß nicht richtig, was damals passiert ist." Der Lauf soll daher nicht nur der körperlichen Ertüchtigung dienen, sondern vor allem einen wichtigen Abschnitt der Zeitgeschichte erfahrbar machen. Deshalb treffen die Läufer auf ihrem Weg entlang der einstigen Todeszone mehrere Zeitzeugen - etwa einen Grenzsoldaten und einen Fluchthelfer - mit denen sie ins Gespräch kommen.

Laut Philipp Reiter gehe es darum, die junge Generation über die Zeit der Trennung zwischen Ost und West aufzuklären. Denn obwohl die Grenze zwischen Ost und West am 9. November 1989 niedergerissen wurde, sei die Mauer in den Köpfen vieler Menschen nach wie vor vorhanden. Dem soll der Wall Run entgegenwirken. "Wir sind eine bunt gemischte Gruppe aus Ost- und Westdeutschen sowie zwei Österreichern", erklärt Philipp Reiter. "Sport verbindet." Deshalb biete sich das Projekt zum 30. Jahrestag des Mauerfalls an.

Ähnlich wie die Grenze früher rund um die Uhr patrouilliert wurde, wird in den acht Tagen rund um die Uhr gelaufen. Dafür haben sich die Athleten die Strecke aufgeteilt. Die Tagesetappen sind 130 bis 190 Kilometer lang. Diese sind nochmals in Sinnabschnitte von etwa 10 bis 15 Kilometer unterteilt. Gelaufen wird entweder alleine oder zu zweit. Nach jedem Abschnitt wird der Staffelstab, der einem Grenzpfosten nachempfunden ist, an den nächsten Läufer oder das nächste Zweierteam überreicht.
Mehr dazu lesen Sie im Reichenhaller Tagblatt/Freilassinger Anzeiger am Freitag, 8. November.






 

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